Tag 10: Beverly Beach nach Port Orford

Der Tag startete heute ziemlich relaxed. Allerdings mit dem laut einheimischen typischen Wetter für diese Jahreszeit. Wolkig, Diesig, Kalt und hohe Luftfeuchtigkeit. Dies hielt leider den Tag über an. Aber zumindest blieb es trocken.

Erster Stepp war heute der Yaquina Head, inklusive Leuchtturm. Leuchttürme sind hier an der Küste im allgemeinen ein guter Anlaufpunkt. Sie stehen praktisch immer an erhöhten Stellen die gleichzeitig etwas weiter ins Meer ragen wie die Umgebung. Dadurch bietet sich fast immer ein sehr guter Blick über die Umgebende Küste.

Yaquina Head ist Nationalpark und damit entsprechend mit Besucherzentrum, Beratung etc. Ausgestattet. Was ich absolut hervorragend fand, waren die zwei Ranger die unten am Strand bei Ebbe Erklärten was hier alles zu sehen war. Ich muss allerdings eingestehen, da war ich mit meinem Englisch ziemlich am Ende. Nichts desto trotz habe ich mich hier eine Weile aufgehalten und die Scharen an Vögeln beobachtet und den Seehunden beim teilweise sehr verspielt wirkenden Schwimmen zu geschaut.

Weiter ging es nach zum Cape Perputa Viewpoint. Mal ohne Leuchtturm aber trotzdem ein fantastischer Ausblick.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Ein paar Meilen später kamen jetzt Hecate Head, diesmal wieder mit Leuchtturm und dann die Sea Lion Caves.

Am Hecate Head gab erstmal wieder Vögel zu beobachten. Hier haben freiwillige Unterstützt und einiges erklärt sowie Ferngläser bereitgestellt.

 

Ein Sea Lion Caves ist dagegen eine Private Kommerzielle Veranstaltung. Per Fahrstuhl kann man in eine relativ große Höhle hinunterfahren wo sich einige Seelöwen tummeln. Um diese Jahreszeit war die Höle aber fast komplett verlassen. Dafür lagen die Seelöwen auf einer Felsbank am Meer bzw. Waren im Wasser Unterwegs. Aber auch für diesen Fall war eine Perfekt angelegte Aussichtsplattform vorhanden. Auf alle Fälle hat sich der Eintritt gelohnt. So eine Menge auf einen Haufen haben ich bisher nicht gesehen. Und die haben einen Krach gemacht, nicht zu beschreiben. Um euch das ganze etwas näher zubringen habe ich mich heute mal als Filmer versucht. mal schauen ob ich die Videos hier hoch bekomme.

Seelöwen Teil 1

Seelöwen Teil 2

Heute gab es auch den bisher schönsten Teil der 101. Von Yachats bis kurz vor Florence. Hier windet sich die Strasse direkt am Pazifik entlang und bietet immer wieder Super Ausblicke.

Kurz nach den Sea Lion Caves ging es dann in die Gegend der Oregon Dunes. Da mich die Sanddünen nicht wirklich interessieren habe ich nach einem seht späten Mittag in Florence versucht noch etwas Stecke zu machen. Heute gab es zur Abwechslung mal wieder Fleisch, Leber mit Zwiebeln und Stampfkartoffeln. Bei den Dünen habe ich nur einen kurzen Fotostop gemacht. 

Die etwas späte Suche nach einem Campingplatz hat mich dann zum ersten mal imStich gelassen. Die Campingplätze waren praktisch rein für Wohnwagen/Mobile ausgelegt. Ich hätte mein Zelt auf Schotter aufbauen müssen und eine Dusche hat es auch nicht gegeben. Da es während der letzten Stunde fährt aber doch recht kalt geworden war, wollte ich auf etwas Wärme, zumindest in Form einer warmen Dusche nicht verzichten. Am Ende bin ich dann im Battle Rock Motel in Port Orford gelandet.

 

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Tag 9: Astoria nach Beverly Beach

Heute hieß es im Motel erst mal die ganzen Klamotten wieder zusammen zu packen. Bis ich alles sortiert und wieder in den Taschen verpackt hatte war genauso viel Zeit vergangen wie ich sonst zum Zeltabbau und packen auch benötige. Macht halt doch einen Unterschied ob alles oder nur das nötigste ausgepackt ist .

Dann ging es erstmal zur Tourist Info. Die war hier in Astoria nicht so effektiv wie bisher gewohnt. Ich wurde zwar nett bedient und wir haben uns gut Unterhalten, meine Infos musste ich mir aber im Grunde selbst aus dem Touriheften rausarbeiten.

Erster echter Anlaufpunkt war dann der Astoria Column. Ein Aussichtsturm auf einem Berg über der Stadt. Mit einem fantastischen Rundblick über den Columbia und Youngs River. Die 100 und irgendwas Stufen auf den Turm habe ich mir Aufgrund der doch recht hohen Besucheranzahl gespart. Ist halt dumm wenn gerade ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt.

Nächster hält war dann Fort Clatsop, wo ich etwas über Lewis & Clark bzw. Ihre Expedition in Westen gelernt habe. Da fühl ich mich mit meiner heutigen Campingausrüstung und der vorhandenen Infrastruktur doch gleich viel besser.

Vom Fort bin ich dann eine kleine Landstraße Richtung Seaside Gefahren. dort einmal durch den Ort und dann weiter auf der 101 zum Ecola State Park mit schöner Aussicht über die Küste

Weiter auf der 101 nach Depoe Bay, hier wollte ich das Whale Watching Center besuchen. Dies war leider wegen Renovierung geschlossen. Ebenso wenig Glück hatte ich mit einer Bootstour zur Waal Beobachtung. die waren für morgen ausgebucht.

Zwischendurch gab es in Neskowin noch lecker Heilbutt mit Garnelen.

Also ging’s weiter zum Cape Foulweather. Mail wieder ein Aussichtspunkt mit Blick entlang der Küste.

Als letzen Anlaufpunkt wollte ich noch Yaquina Head mitnehmen, aber der Park war bereits geschlossen. somit bin ich ein Stück zurück nach Beverly Beach auf den Campingplatz Gefahren.

Was mich heute mit am meistens begeistert hat, war der Wechsel der Landschaften. Stellt euch vor ihr fahrt ca. 15 Minuten entlang der Nordsee, dann geht’s einen Berg hinauf und ihr seit im Sauerland und 10 Minuten Später wieder zurück an der Küste. Nur das das Sauerland auch am Meer liegt. Ansonsten gibt es hier einen steten Wechsel von Sandstrand und Steilküste. Bei der Nzahl von Motels, Hotels, etc. Muss es hier im Sommer nur so von Touristen wimmeln.

 

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Tag 8: Quinault nach Astoria

Der heutige Tag fing damit an, dass ich Wasser auf mein Zelt tropfen hörte. Glücklicherweise war das aber nur Tau von den Bäumen. Es war zwar irgendwie alles Nass, geregnet hat es aber anscheinend nicht.

Da ich gestern bereits in Quinault so gut zu Abend gegessen hatte, bin ich heute auch zum Frühstück wieder dort gelandet. Gab Rührei mit Pilzen, Paprika, etc. mit Kartoffeln und Schinken. Super lecker und einem Brot auf dem Campingplatz echt vorzuziehen.

Von Quinault ging es dann über die 101 nach Aberdeen. Eine schon etwas größere Hafenstadt. Hier habe ich aber nur kurz bei der Info vorbeigeschaut und mir Tipps für den heutigen Tag geholt.

Basierend auf der Auskunft ging es weiter auf der 105 nach Westport. Einem hauptsächlich von Fischerei lebenden Ort. Allerdings lassen die ganzen Motels und Hotels auch auf einen recht starkes Tourismus schließen. In Westport bin ich Richtung Hafen und habe mir dort in einem Fischrestaurant lecker Mittag gegönnt.

Weiter ging es über die 105 Richtung Süden wieder auf die 101 nach Long Beach. Der Name scheint hier wirklich Programm. Zumindest geht der Strand soweit wie ich gucken kann. Leider was das Wetter zwar etwas besser geworden, aber zu einem Sonnenbad am Strand hat es doch nicht gereicht. Aber ich bin zumindest einmal mit den Füssen im Pazifik gewesen. Viel mehr hat mein Kälteempfinden nicht zugelassen.

Faszinierend finde ich auch den Bereich um die Buchten im Flachland. Hier wächst das Gras bis in den Pazifik. Der Höhen Unterschied zwischen Wasser und Land ist teilweise nicht mal 10 bis 20 cm. als Gegensatz gibt es dann 10 km weiter wieder Steilküste.

 

Nächster Stop war Cape Disappointment. Hier gab’s einen Spaziergang zum Leuchtturm und von dort einen Fantastischen Blick über die Mündung des Columbia River.

 

Auf der letzten Etappe für heute ging es nach Astoria und damit in den Bundesstatt Oregon. Der Weg führte mich auch über die laaange Brücke über den Colorado River. wenn man rüberfährt scheint die echt nicht aufhören zu wollen. Dabei geht es doch nur über einen Fluss.

In Astoria habe ich mir ein Motel genommen. Wurde mal Zeit etwas Wäsche zu waschen und bei dem derzeitigen Wetter wird es mit dem trocknen über Nacht wohl nichts auf einem Campingplatz. Ich selber genieße den Komfort natürlich auch.

 

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Tag 7: Sol Duc nach Quinault

Heute morgen musste als erstes eine heiße Suppe und Kaffee her. Es war hier in den Bergen über Nacht doch wieder recht kühlt geworden. Mitschuld hat sicherlich auch der Campingplatz im Wald. Hier hat die Sonne morgens und Abends fast keine Chance bis auf den Boden zu kommen.

Den ersten Streckenabschnitt habe ich heute zu Fuß in Angriff genommen. Es ging zu den Sol Duc Wasserfall. Laut Karte ein kurzer Fußmarsch von gut 4 Meilen. Mit etwas schauen und Fotos machen ist dann aber fast Mittag geworden bis ich mich auf Moped gesetzt habe.

 

Nach ungefähr einer Stunde fährt habe ich an der Rialto Beach eine Strandsparziergang unternommen. Obwohl es besser „über Bäume klettern“ heißen müsste. Der ganze Strand ist mit teilweise riesigen Stämmen bedeckt. Riesig gleich, Stammdurchmesser größer VW Golf Höhe. Leider war gerade annähernd Flut. Daher habe ich keinen Sparziergang zu den vorgelagerten Felsen, bzw. Inseln unternehmen können.

 

Vom Strand ging es wieder Landeinwärts. Über Forks auf die Upper Hoh Road zum Hoh Rain Forest Visitor Center. Eine Strasse mitten durch den Regenwald. Definitiv etwas zum genießen. Nachdem es an der Küste bewölkt war, zeigte sich hier das Wetter wieder von seiner strahlendsten Seite. Um noch etwas mehr Regenwald zu genießen bin ich dann zu Fuß den Hall of Mosses Trail entlang gewandert. Ein kleiner Rundgang der sehr schön einige Eigenschaften des Regenwaldes zeigt.

 

Dem Regenwald den Rücken zuwendet ging es weiter zur Ruby Beach. Hier gab es zwar gerade ablaufendes Wasser und die ersten Felsen währen trockenen Fusses zu erreichen gewesen, aber da die Zeit langsam Vorranschritt, bin ich nur einmal zum Strand gegangen und habe ein paar Fotos gemacht.

 

Dann ging es weiter nach Quinault. Wo ich jetzt auf dem Campingplatz sitze und das hier Schreibe. Vorher habe ich mir in dem kleinen Dorfladen, der gleichzeitig Lebenmittelgeschäft, Souvenirladen, Imbiss, etc. ist noch eine Pizza zum Abendbrot gegönnt.

Beim tanken habe ich heute ja fast einen Herzanfall bekommen. Der Sprit wird jeden Tag teurer, jetzt bin ich schon 4 Dollar pro Gallone. Hoffentlich kommt bald wieder eine günstigere Ecke. In Oroville waren es noch drei, sechzig.

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