Tag 7: Sol Duc nach Quinault

Heute morgen musste als erstes eine heiße Suppe und Kaffee her. Es war hier in den Bergen über Nacht doch wieder recht kühlt geworden. Mitschuld hat sicherlich auch der Campingplatz im Wald. Hier hat die Sonne morgens und Abends fast keine Chance bis auf den Boden zu kommen.

Den ersten Streckenabschnitt habe ich heute zu Fuß in Angriff genommen. Es ging zu den Sol Duc Wasserfall. Laut Karte ein kurzer Fußmarsch von gut 4 Meilen. Mit etwas schauen und Fotos machen ist dann aber fast Mittag geworden bis ich mich auf Moped gesetzt habe.

 

Nach ungefähr einer Stunde fährt habe ich an der Rialto Beach eine Strandsparziergang unternommen. Obwohl es besser „über Bäume klettern“ heißen müsste. Der ganze Strand ist mit teilweise riesigen Stämmen bedeckt. Riesig gleich, Stammdurchmesser größer VW Golf Höhe. Leider war gerade annähernd Flut. Daher habe ich keinen Sparziergang zu den vorgelagerten Felsen, bzw. Inseln unternehmen können.

 

Vom Strand ging es wieder Landeinwärts. Über Forks auf die Upper Hoh Road zum Hoh Rain Forest Visitor Center. Eine Strasse mitten durch den Regenwald. Definitiv etwas zum genießen. Nachdem es an der Küste bewölkt war, zeigte sich hier das Wetter wieder von seiner strahlendsten Seite. Um noch etwas mehr Regenwald zu genießen bin ich dann zu Fuß den Hall of Mosses Trail entlang gewandert. Ein kleiner Rundgang der sehr schön einige Eigenschaften des Regenwaldes zeigt.

 

Dem Regenwald den Rücken zuwendet ging es weiter zur Ruby Beach. Hier gab es zwar gerade ablaufendes Wasser und die ersten Felsen währen trockenen Fusses zu erreichen gewesen, aber da die Zeit langsam Vorranschritt, bin ich nur einmal zum Strand gegangen und habe ein paar Fotos gemacht.

 

Dann ging es weiter nach Quinault. Wo ich jetzt auf dem Campingplatz sitze und das hier Schreibe. Vorher habe ich mir in dem kleinen Dorfladen, der gleichzeitig Lebenmittelgeschäft, Souvenirladen, Imbiss, etc. ist noch eine Pizza zum Abendbrot gegönnt.

Beim tanken habe ich heute ja fast einen Herzanfall bekommen. Der Sprit wird jeden Tag teurer, jetzt bin ich schon 4 Dollar pro Gallone. Hoffentlich kommt bald wieder eine günstigere Ecke. In Oroville waren es noch drei, sechzig.

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