Tag 26: Monticello nach Hanksville

Der heutige morgen startete recht gemütlich, mit Kaffee vom Motel und Brötchen mit Käse die ich noch im Koffer hatte.

Dann ging es wieder die 191 Richtung Norden. Nochmal zurück zu den Canyonlands. Oder zumindest an den Rand. Ziel war der Needles Overlook. Ein Aussichtspunkt der einen Super Blick auf die westliche Grenze der Canyonlands und zusätzlich auf des Tal des Colorado River bietet.

Nachdem ich den Anblick für eine Weile genossen hatte, ging es zurück nach Monticello. Dort gab es ein frühes Mittag. Salat mit Hühnchen.

Satt gegessen ging es weiter über 191 bis Blanding. Kurz hinter Blanding wollte ich die 95 Richung Westen abbiegen. Wie ich an der Abwzeigung aber das Hinweisschild Hanksville 120 und irgendwas Meilen lese, fahre ich vorsichtshalber zurück nach Blanding und Tanke das Motorrad voll, ich war schon gute 200km mit der Tankfüllung gefahren. War auch gut so, bis zur nächsten Tankstelle hatte ich wieder gute 200 km auf dem Tacho. Das währe Seeehr knapp geworden.

Der Highway ist nicht umsonst als „scenic byway“ ausgeschildert. Mal abgesehen von zwei, drei Strecken flacher Wüste wurde es nie Langweilig. Besonder die Gegend um den Glen Canyon und Colorado River ist Fantastisch.

Bevor ich aber da angekommen bin, gab es noch einen Abstecher zum Natural Bridges National Monument. Hier sind ein paar natürlich entstandene Brücken zu bestaunen. Neben einer Indianer Ruine und dem Canyon natürlich.

Gegen 18:00 Uh bin dann in Hanksville angekommen. Hier treffen der Highway 95 und 24 auf einander. Das und der Zugang über die Highways in verschiedene National Parks sind wahrscheinlich der der einzige Existenzgrund für diesen Ort.

Aber Egal, es gibt sogar einen privaten Campingplatz mit Rasenfläche mitten in der Wüste. Hier habe ich  für heute mein Zelt aufgeschlagen und sitze jetzt gerade in dem dazugehörigen Steakhaus und warte auf mein Abendessen. Mal schauen was das wird. Wenn ich alles richtig verstanden habe wird es Dünne Scheiben geräuchertes Rindfleisch geben. Welches im Backofen in einer BBQ Soße geschmort wird. Dazu Ofenkartoffel und Gemüse.

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Tag 25: Monticello nach Monticello

Heute hatte ich mir mal den Wecker gestellt und bin recht früh aufgebrochen. In dr Vorahnung, dass es in den Parks recht voll wird.

Es ging die 191 weiter Richtung Norden. Über Moab zum Arches National Park. In Moab war zu erkennen, dass es eine gute Entscheidung war einen Ort vorher zu Übernachten. Die Parkplätze bei den Motels waren gerammelt voll.

Im Arches NP bin ich direkt zum Startpunkt für den Wanderweg zum Delicate Arch und bin die zwei einhalb Kilometer zum Arch gegangen. Der Steinbogen war eigentlich nur ein netter Abschluss der Wanderung. Es gab Unterwegs schon jede Menge Interessant Aussichten. Beim Bogen selber war noch nicht wirklich viel los. Vielleicht so um die zwanzig Leute. Trotzdem war es nicht machbar ein Foto ohne Touristen zu machen. Zumindest die Europäer und Japaner brauchten alle ihre mindestens 5 „ich war hier“ Fotos. Somit habe ich dem Treiben ’ne gute Viertelstunde zugeschaut und mich dann auf den Rückweg gemacht. Da hat sich dann gezeigt wie sinnvoll es war pünktlich aufzubrechen. SCHAREN sind mir entgegen gekommen. Konnte ich noch ohne Probleme auf dem Parkplatz parken, standen die Autos inzwischen Massenweise an der Strasse entlang.

Diese Massen setzten sich auch im Rest des Parks fort. Daher habe ich nur noch eine Runde mit dem Motorrad gedreht und die restliche sehr schöne Landschaft im Park genossen.

Dann ging es erstmal zurück nach Moab, wo ich mir ein frühes Mittagessen gegönnt habe. Moab war inzwischen voll in Touristen Hand und es war auch eindeutig zu erkennen was in der Gegend die vorrangige Beschäftigung der Amis ist. Offroad fahren. Egal ob mit modifizierten Jeeps, Buggies, Quads oder Enduros. Wenn ein „normaler“ Pickup unter Wegs war, dann war auf der Ladefläche entweder ein Quad oder eine Enduro. Alles auf Sandfahren ausgelegt.

Im benachbarten Canyonlands NP gibt es jede Menge freigegebene Strecken für solche Spielereien. Spannend fand ich auch die Karten für Canyonlands. Da steht dann mal an einem eingezeichneten Weg: hohe Kanten nicht für normales Allradfahrzeug geeignet. oder: Befahren aufgrund von tiefem Sand und hohen kannten nur von Norden nach Süden empfohlen. Ich habe mich brav von diesen Strecken ferngehalten. Die V-Strom ist doch zu Schwer um sie durch lange Sandstrecken zu bewegen.

Als Ausgleich bin ich eine Sehr schöne Strecke durch den Manti-La Sal National Forest Gefahren. Dem dritten Nationalpark bei Moab. Ein kleines Gebirge von nur ca. 25 Meilen Ausdehnung, Nord-Süd und Ost-West. Allerdings sind die beiden höchsten Gipfel gleich mal gut 12000 Fuß hoch. Von der Strecke gab es immer wider Super Aussichten in das Tal rund um Moab bzw. teilweise Blicke bis in die banchbarten Nationalparks. Um die Aussichten noch etwas zu steigern, habe ich noch einen Kleinen Abstecher über eine Schotterpiste weiter nach oben gemacht. Hier für ein paar Fotos angehalten und mich ein bisschen umgeschaut. Während ich das stehe kommt ein Auto vorbei und hält auch gleich an. Der Fahrer erkundigt ob alles in Ordnung ist. Offroad verrückte Gegend halt. Aber immerhin jeder hilft jedem.

Zurück aus den Bergen bin östlich von Moab an der 128 wieder angekommen. Die Strasse hielt die nächste Sehenswürdigkeit bereit. Sie führt direkt am Colorado River entlang such eine Schlucht. Das ganze bestimmt über 10 Meilen.

Überhaupt, sind der Grand Canyon und das Monument Valley sicherlich tolle Attraktionen, aber in den Parks rund um Moab gibt es dass alles in etwas kleinerer aber dafür in vielfältiger Ausführung.

Zum Abschluss ga es noch einen Abstecher, nur ca. 50 Meilen, zum Horsethief Point. Hier wollte ich zumindest mal einen Blick auf die CanyonLands Gegend werfen.

Dann ging es zurück nach Monticello. Auf Empfehlung vom Motel Besitzer habe ich noch einen Stopp bei einem Steakhouse eingelegt. Das war auch nur zu finden weil ich danach gesucht habe. Es Liegt ca. 6 Meilen nördlich von Monticello am Highway 191. Das Restaurant plus Hotel ist von der Strasse nicht zu sehen und es gibt nur ein recht dürftiges Hinweisschild. Zumindest wenn Mann mit 65 Meilen dort lang fährt. Das Steak war aber genial und gab den richtigen Abschluss für den heutigen Tag.

In Moab musste ich vor dem Rückweg noch kurz Tanken und war auf einmal voll im geschehen mit den Offrad verrückten. Oder besser in der Unterhaltung. Da mein Motorrad in den letzten Tagen doch den einen oder anderen Sandpisten Kilometer gesehen hat, war sie rein Äußerlich kaum von den anderen Fahrzeugen zu unterscheiden und alle haben geglaubt ich währe mit der V-Strom durch die CanyonLands Gefahren. So einfach bekommt man hier Kontakt.

So jetzt muss ich mir noch Überlegen, was ich die nächsten beiden Tage mache. Die Campingplätze heute unterwegs waren alle voll und selbst bei den Motels hier in Monticello sind inzwischen fast alle Parkplätze belegt. Aber irgendwas wird sich schon finden bis die Amis wieder Arbeiten müssen.

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Tag 24: Kayenta nach Monticello

Heute gab es sogar mal richtiges Frühstück im Hotel, was auch ganz gut war. Vom Hotel ging es dann direkt in Monument Valley. Wobei die Fahrt dorthin eigentlich schon genug zum schauen geboten hat.

Im Monument Valley gab es dann erstmal eine Enttäuschung. Wohnwagen und Motorräder sind nicht zugelassen. Das fand ich richtig blöd. Habe dann erstmal ein paar Fotos vom Hotel aus geschossen um mich dann nach den geführten Touren zu erkundigen. 80 Dollar war ihr letztes Wort. Ganz schön happig für ein paar Felsen in der Wüste. Da es auch genug Landschaft von der Strasse aus zu sehen gab, habe ich es bleiben lassen.

Zurück beim Motorrad esse ich noch eine Karotte bevor es weiter geht. Währenddessen kommt ein Indianer vorbei, zeigt auf mein Motorrad und fragt ob dies meins ist. Ja Sage ich, die Suzuki ist meine. Da meint er, damit kannst Du fahren, ist ja fast eine Enduro. Wir wollen nur keine Harleys und Normale Tourenmaschinen auf dem Weg. Das lass ich mir nicht zweimal sagen. Bedanke mich brav und mache mich auf den Weg.

Für die Menge an Autos und Bussen auf dem Parkplatz war hier erstaunlich wenig los. Man musste nur den geführten Touren etwas aus dem Weg bleiben. Fahrtechnich war die Strecke keine besondere Anforderung. Ich kann aber nachvollziehen wieso sie keine Strassenmotorräder zulassen. Landschaftlich war es die Rundstrecke auf alle Fälle Wert zu fahren. Es gab immer wieder neue Ansichten und ein Felsen sieht von der anderen Seite bzw. im anderen Licht teilweise ganz anders aus.

Unterwegs gab’s die üblichen treffen der Touristen. Wobei ich mit meinem Kennzeichen für die Mehrzahl der Touristen (=Deutsche) recht einfach zu erkennen bin.

Gegen 11:30 Uhr war ich wieder zurück auf dem Parkplatz und habe mir erstmal eine Cola und Müsliriegel gegönnt. Nebenbei bin ich mit einem der dort als Fahrer Arbeitenden Navajo ins Gespräch gekommen. Habe unter anderem erfahren, das die von der Touristenstrcke abgehenden Wege nicht aus Spass als Privat markiert sind. Seine Oma wohnt in dem Tal an einem dieser Wege.

Dann ging es weiter über die 163 Richtung Norden. Nächster Stopp war Goosenecks State Park. Hier gibt es einen Blick auf den San Juan River, der sich fast Schlangenartig seine Schlucht gegraben hat. Auch hier wieder 99% deutschsprachig.

Weiter ging’s Richtung Norden auf der 261. Wobei ich Zeitweise fast gedacht habe, dass ist eine Sackgasse. Die Strasse ging schnurgerade auf eine dieser hohen Felswende zu und es war einfach nicht zu erkennen wie es da noch oben gehen soll. Aber tatsächlich, aus der Strasse wird eine Schotterpiste die sich in engen Windungen den Hang hinaufschlängelt. Natürlich auf amerikanischen Stiel, ohne Leitplanken oder ähnliches.

Oben angekommen geht es wieder auf dem Platten Land weiter. Nichts zu merken, dass man gerade ein paar Höhenmeter überwunden hat. Oder doch, die Vegetation hat sich verändert. Hier gibt es Büsche und Kleine Bäume, auf einmal scheint die Wüste fast vergessen. Obwohl immer noch der Pure Sand zwischen den Sträuchern zu erkennen ist.

Ein Stück weiter auf der 261, gab es meinen ersten echten Stau in den USA. Mindestens Zwei Autos und ich hinter einem knappen Dutzend Cowboys und jede Mange Rindviechern. Halt Stau nach Western Art. Da mir einer der Cowboys was zugerufen hat, habe ich erstmal angehalten und mich kurz mit ihm unterhalten. Damit hatte sich die Gasse durch die Herde dann auch schon wieder geschlossen und ich wurde kurze Zeit später über ein Schotterstück an der Seite vorbei gewunken.

Da mir unterwegs mehrere Leute empfohlen haben einen Blick auf den Arches National Park zu werfen, ging es dann auf der 95 Richtung Osten und weiter auf der 191 Richtung Norden. In Blending habe ich kurz an der Touristeninfo gehalten und mich nach Campingplätzen bzw. Motels erkundigt. Empfehlung war nicht bis nach Moab durchzufahren, da durch das lange Wochenende in den ganzen USA so ziemlich jeder Park und die direkte Umgebung voll sein dürfte. Beste Möglichkeit währe ein Motel in Monticello und morgen weiterfahren.

So habe ich es jetzt auch gehalten. Habe mich für zwei Nächte im Empfohlenen Motel einquartiert. Somit kann ich mich morgen mal einen Tag ohne das große Gepäck auf den Weg machen.

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Tag 23: Page nach Kayenta

Man sollte ja annehmen bei einer Übernachtung im Motel währe ich heute pünktlich losgekommen. Aber fehl Anzeige. Zuviels Deutsche Touristen die Neugierig sind. Außerdem werde ich jetzt schon so langsam zum Reiseführer.

Wenigstens hat es heute mit dem Antelope Canyon geklappt. Bei einer Tour konnte ich mich noch ohne Voranmeldung und Stundenlangen warten einklinken. Damit konnte ich heute den Upper Antelope Canyon bewundern. Der Canyon bietet schon ein imposantes Farb und Lichtspiel. War allerdings viel zu voll.

 

 

 

 

Dann ging es weiter über die 98 und später die 160 Richtung Osten. Landschaftlich wurde mal wieder einiges geboten. Die Unterschiedlichsten Berg und Felsformationen.

Einen kleinen Abstecher habe ich am Nachmittag noch zum Navajo National Monument gemacht. Hier gab es auch schicke Schluchten zu sehen. Zusätzlich kann Mann sich, leider nur aus der Ferne, eine altes um ca. 1300 verlassenes Indianer Dorf ansehen. Nebenbei war es sehr angenehm, mal fast keine Europäischen Touristen um sich zu haben. Dieser sehr schöne Park scheint in den Europäischen Führern noch zu fehlen.

 

Weiter ging es über die 160 nach Kayenta. Hier gab es eine Kleinigkeit zu essen und ich habe mir ein Motel gesucht. Nachdem der Campingplatz beim Monument Valley laut telefonischer Auskunft belegt ist. Die Motels sind hier wieder zu 66% in Europäischer und größtenteils Deutscher Hand. Konkurrenz machen sich die beiden Motels am Ort auch nicht. Der Preis ist auf den Cent identisch.

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