Tag 38: Markleeville nach South Lake Tahoe

Der Start in den Tag zog sich heute etwas dahin. Während ich auf dem Campingplatz beim Frühstück saß gingen einige Camper vorbei und jeder hatte zeit für einen kleinen Schnack. Somit vergingen heute gut 2 Stunden bis ich startklar war.

Vom Campingplatz ging es kurz weiter nach Markleeville um das Moped voll zu tanken. Dann ein Stück zurück auf der 89 und weiter über den Monitor Pass. Wer wie ich Panorama Ausblicke in den Bergen liebt, sollte diesen Pass unbedingt in seinen Urlaub einplanen.  Egal auf welcher Seite des Passes, die Ausblicke waren fantastisch.

 

Dann ging es auf der 395 nach Norden bis Minden. Dort über Nebenstraßen Richtung Westen und weiter über die 207 bis zum Lake Tahoe. Dann die 50 erst am See entlang und später über die Berge zurück in die Wüste und durch Carson City. Kurz hinter Carson ging es dann auf die 341 nach Virginia City. Einer alten Minenstadt die ihr Erbe heute für den Tourismus anbietet. Eine netter Stadtbereich im alten Stiel umgeben von Museen. Ich bin nur kurz durch die Stadt gegangen und habe den Trubel bewundert. Eindeutig Touristenüberhang.

 

Leider konnte ich keine Fotos machen. Mir sind doch tatsächlich mal die Akkus ausgegangen. Musste ja irgendwann mal passieren.

Weiter ging es über die 341 zurück zum Nordende des Lake Tahoe. Wobei ich Reno zum Glück nur südlich gestreift habe. Im Vergleich zu den letzten Tagen war heute schon genug Verkehr.

An Der Westseite des Lake Tahoe ging es dann wieder Richtung Süden. Mit dem einen oder anderen kurzen Stopp. Je nachdem von wo Mann gerade auf den See schaut bietet sich eine andere Ansicht. Im Ost Berge mit mehr Wüstenähnlichem Pflanzenwuchs. Im Westen mit Wald und Schnee in den Höhen. Landschaftlich fantastisch und ein kurzer Sprung ins Wasser ging auch ohne zu erfrieren.

Wochenende ist im Anmarsch, dies ist fast überall zu merken. Die Amis aus der Wüste und dem Central Valley fliehen in die etwas höher gelegenen und damit etwas kühleren Gebiete. Immerhin waren am Lake Tahoe nur knappe 30 und nicht 40 Grad.

Laut einheimischer sollte es kein Problem sein am Südende des Sees in Camp Richardson einen Zeltplatz zu bekommen. Da der Dortige Campingplatz sehr groß ist.

Leider konnte ich das Gegenteil feststellen. Der Campingplatz ist zwar riesig, aber der komplette Zeltplatz ist durch eine Fantasy Rollenspiel Veranstaltung blockiert. Also die anderen Plätze in der Umgebung abgrasen. Leider war ich heute etwas zu spät dran, alles belegt.

Somit ging es nach South Lake Tahoe in ein Motel.

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Tag 37: Strawberry nach Markleeville

Da ich schon in einem Hotel war, habe ich den Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen. War doch mal ganz angenehm, den Tag zu beginnen und dabei bedient zu werden. 

Nachdem ich dann doch irgendwann Aufbruch bereit war, ging es weiter über die 108 Richtung Westen. Raus aus den Bergen ins Central Valley mit seinen fast 40 Grad.

In Sonora ging es für ein kurzes Stück über die 49 nach Süden in das Örtchen Jamestown und dort zum Bahnhof. Jamestown ist eins dieser gemütlichen Örtchen im Westernstiel. Die  scheint es an dem Highway    49 des Öfteren zu geben. Hauptattraktion ist aber der Bahnhof mit dem dazugehörigen Lokschuppen und Werkstätten. Dank der Filmindustrie ist die gesamte Anlage praktisch Zustand von 1922 einfroren worden und wird bis heute größtenteils mit der original Ausstattung betrieben. Zur Ausstellung gehören auch 4 Dampflokomotiven und mehrere Personen und Güterwagen aus der damaligen Zeit. Gegründet von der Sierra Railroad ist das ganze inzwischen der Railroad 1897 State Historic Park. Wobei 1897 das Gründungsjahr angibt. Vor allem die Lokomotiven sind in diversen Filmen zu bestaunen.

 

 

 

 

 

 

Nach der Besichtigung ging es wieder über die 49, diesmal zurück Richtung Norden. In Sonora bin ich diesmal durch Downtown Gefahren und habe mir im vorbei fahren die alten Gebäude angeschaut.

 

Kurz hinter Sonora ging es runter von der 49 und in den Columbia State Historic Park. Diesmal eine alte Bergbaustadt von der noch ein großer Teil im Originalzustand erhalten ist. Geschäft und Restaurants sind eine Mischung aus Museum und aktuellem Laden. Die Angestellten tragen zeitgemäße Kleidung um das Erscheinungsbild abzurunden.

 

 

 

 Von Columbia ging es über eine Nebenstraße weiter Richtung Norden und dann auf dem Highway 4 wieder nach Osten in die Sierra Nevada.

Nächster Stop war der Calaveras Big Trees State Park. Hier gab es einen Spaziergang durch den Wald vorbei an großen Sequoia Bäumen.

 

 

Weiter auf der 4 ging es hoch zum Ebbetts Pass. Mal wieder in Höhen wo der Schnee noch nicht komplett getaut war. 

 

 

 

In Markleville habe ich mich dann auf einem Campingplatz einquartiert. Zumindest heißt der Campingplatz wie der Ort, deshalb vermute ich mal, dass der Ort nicht mehr weit entfernt ist. Diesmal hatte ich Glück und konnte den letzten freien Platz belegen.

Auch ja, am späten Nachmittag gab es auch mal wieder Regen. Diesmal habe ich sogar ein paar Tropfen abbekommen. War aber nochmal der Mühe Wert den Helm zu schließen. Langsam bin ich mal gespannt wann mein Glück aufhört.

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Tag 36: Yosemite Lakes nach Strawberry

Nach einem Frühstück auf dem Campingplatz ging es heute wieder in den Yosemite National Park.

Einmal den Highway 120 von West nach Ost durch den Park. Dank eines pünktlichen Starts waren die ersten Meilen noch sehr Stressfrei zu fahren und ich konnte in aller Ruhe die schöne Landschaft genießen. Je mehr Aussichtspunkte auf der Strecke lagen desto voller wurde die Strasse und es war mal wieder das eine oder andere mal Bummeln angesagt. Die Strecke lohnt sich aber auf jedem Fall. Es gibt Wald, Berge, Wiesen und ein paar fantastische Aussichtspunkte.

Am Ostende des Parks erreicht die Strasse am Tioga Pass ihren höchsten Punkt. Mit immerhin knapp über 3000 Metern. Hier liegt dann auch vereinzelt noch Schnee.

 

 

 

 Um den Schnee schnellst möglichst vergessen zu machen, geht es nach dem Tioga Pass sehr schnell Bergab und man findet sich in der Wüste wieder. Genauer im Mono Lake Basin.

 

 Bevor es zum Mono Lake ging, habe ich noch einen kleinen Abstecher über den June Lake Loop gemacht. Oder auch die 158. die Strasse führt durch aus der Wüste heraus dich ein kleines Bergtal mit mehreren mehr oder weniger kleinen Seen. Im Winter Skigebiet und jetzt warn die Leute am Angeln oder sind mit Booten auf den Seen um die Wette Gefahren.

 Als nächste ging es nach South Tufa an den Mono Lake. Ein kleiner Park mit interessanten Salzversteinerungen. Der Mono Lake ist einer der wenigen Binnenseen ohne Abfluss. Das Wasser wird rein durch Verdunstung wieder abgegeben. Die Salzsäule sind sichtbar war der Wasserspiegel nach einigen Baumaßnahmen um die Wasserversorgung für den Großraum LA sicherzustellen Mitte des letzten Jahrhunderts um 50 Fuß gesunken ist. Inzwischen würd dies zwar wieder etwas korrigiert, der See hat aber nach wie vor nicht wieder seine Ursprüngliche Größe. Der See gehört zu den Salzseen. Sein Salzgehalt ist ungefähr 2.5 mal so hoch wie im Pazifik.

Als nächstes gab es in Lee Vining lecker Hackbraten um Mittag.

Danach ging es über die 395 weiter Richtung Norden. Rechts die Wüste und links die teilweise mit Schnee bedeckten Berge.

Nachdem auch die 395 schon etwas in Berge geführt hatte, ging es dann bei Sonora Junction wieder Richtung Westen und richtig hoch in die Sierra Nevada über die 108.

Die ersten Meilen bis zu einem Airforce Stützpunkt sind noch recht gut Ausgebaut. Dann kommt ein Recht harmloses Schild das das weitere befahren der Strasse mit LKW und Anhängern aufgrund starker Steigungen und enger Kurven nicht empfohlen wird. Dann wird noch kurz die Höchstgeschwindigkeit auf 40 Meilen begrenzt und der Spass begann. Mit eng und steil meinen die Amerikaner Kurven und Steigungen wo ich den ersten Gang schalten musste. Im zweiten wollte die V-Strom bei Tempo 20 km/h kein Gas mehr annehmen und Drehzahlen unter 5000 waren für eine Gewisse Zeit Tabu. Was sich auf der anderen Seite Bergab übrigens teilweise wiederholt hat.

Als Ausgleich gab es Super Landschaft und oben auf dem Sonora Pass konnte ich mich im Schnee wieder etwas von der Wüste abkühlen.

Obwohl dies eigentlich nicht erforderlich wahr. Heute Nachmittag habe ich für mehrere Stunden die Sonne nicht gesehen. Es ist doch tatsächlich eine Regenfront durchgezogen. Oder besser an mir vorbei gezogen. Vom Pass aus konnte ich hinter mir das Gewitter sehen und hören, nur das ich nicht mehr da war. Bei der Abfahrt vom Pass gab es nasse Strasse und Dunst der nach dem Regen aus dem Wald Aufstieg. Aber der Regen war nicht mehr da.

An dem Rastplatz beim Pass habe ich noch zwei Rentnerinnen getroffen, die sich ihre Zeit mit Reisen und Landschaftsmalerei vertreiben. War eine nette Unterhaltung und hat den Tag etwas aufgelockert.

Somit konnte ich, wenn auch bei etwas weniger Licht, die Gegend genießen und da gab es einiges zu sehen. Das Tal nach dem Pass war fast genauso fantastisch wie Yosemite Valley, nur das die Felsen etwas rauer und zerklüfteter waren.

Am Donnel View Point gab es dann noch eine Pause und einen kleinen Spaziergang, bevor ich in Strawberry ein Hotel aufgesucht habe.

Ja richtig, ein Hotel. Etwas Luxus kann im Urlaub ja nichts Schaden und mir war heute nach einem Platz mit Restaurant und Bar.

In der Bar habe ich dann bei einem gemütlich Bier auch wieder ein paar Tipps für morgen gesammelt. Die sich erfreulicherweise sehr gut mit meiner generellen Routenplanung decken.

Das war der heutige Tag. Aus Klima Sicht ging es von gemäßigt über Kalt nach Heiß und dann wieder über Kalt zurück nach gemäßigt. Genug Abwechslung für einen Tag.

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Tag 35: Wawona nach Yosemite Lakes

Um dem ganz großen Touristen Ansturm etwas zuvor zu kommen, bin ich heute morgen mal mit Wecker aufgestanden und habe mich zeitig auf den Weg gemacht.

Dadurch war die erste Tour Richtung Norden zum Glacier Point auch noch recht angenehm zu fahren. Vom Glacier Point und dem benachbarten Washburn Point hat man eine Super Aussicht über Yosemite Valley und die angrenzenden Berge. Die Felsigen Berge haben sicher auch ihre Wirkung aus Tal, nachweinet Ansicht wirkt die Gegend aber von einem entsprechend hohen Aussichtspunkt am besten.

 

Am Washburn Point habe ich mir dann in Ruhe etwas Frühstück gegönnt und mich über die anderen Touristen gewundert. Vorfällen die Europäer und Japaner. Anhalten Fotos machen, vor allem mit sich selber drauf und schnell weiter. Von Ausblick genießen kann bei den meisten keine rede sein. Aber so hatte ich neben dem wundervollen Ausblick nebenbei noch was zu schmunzeln. Ich für meinen Teil verzichte lieber auf ein paar Stopps und genieße dafür die restlichen. Aber jeder auf seine Art.

Von den Aussichtspunkten ging es dann ins Yosemite Valley. Aber wie schon geschrieben, fehlte mir hier etwas von der vorherigen Faszination. Trotzdem habe ich die Fahrt und Landschaft genossen.

Dann ging es über die 140 und El Portal Richtung Westen hinaus aus dem Park. In Mariposa, einem Ort der sich etwas von seinem Westernstil erhalten konnte, ging es dann auf die 49 Richtung Norden.

In Counterville gab es dann am Nachmittag eine Kleinigkeit zu Essen und ein Stück nördlich ging es über die 120 wiedermacht Osten und Richtung Yosemite NP.

Ein paar Meilen vor dem Parkeingang habe ich mich auf einem Campingplatz, Yosemite Lakes, niedergelassen. Diesmal ein Privater Platz. ist zwar etwas teurer, aber eine Wärme Dusche ist mal eine angenehme Abwechslung. 

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