Tag 34: Lakeshore nach Wawona (Yosemite NP)

Heute bin ich recht gemütlich in den Tag gestartet. Auferstehen Kaffee kochen und erstmal gemütlich am See frühstücken. Bis ich alles gepackt hatte war es mittlerweile 11:00 Uhr geworden.

Die erste Etappe führte mich zurück über die 168 bis Auberry. Dort ging es dann wieder über Nebenstraßen durch die Vorberge. Über North Fork und Bass Lake nach Oakhurst.

In Oakhurst habe ich dann etwas eingekauft und mir einen Salat zu Mittag gegönnt. Danach ging es über die 41 Richtung Südeingang des Yosemite National Parks.

Kaum auf der Zufahrt zu einem National Park und schon ging es nur noch im Kriechgang weiter. Selbst Reisebusse mussten sicher hinter den Mietwagen einreihen und gefühlte Schrittgeschwindigkeit fahren. Diese Leute haben natürlich auch noch nie etwas von den „Turn Out“s gehört. Die extra angelegt sind, damit langsamere Verkehrsteilnehmer andere überholen lassen können.

Der Eingang zum Park war komischer weise nicht besetzt. Das kenn ich gar nicht von den großen National Parks. Somit ging es erstmal ohne Karten und erste Infos, die es sonst immer am Eingang gibt, weiter. Glücklicherweise war die erste Auslunft nicht wirklich weit entfernt. 

Bei er Info habe ich allgemein nach Informationen und im speziellen nach Campingplatz gefragt. Beim Stichwort Campingplatz wurde der Ranger sofort aktiv und Griff zum Telefonhörer. Er meinte nur kurz zu mir, die sind nach seinen Infos fast voll und außerdem schließt die Anmeldung in 15 Minuten. Bedeutet um 16:30 Uhr und das in einem Park wie Yosemite. Da habe ich nur still und heimlich mit dem Kopf geschüttelt. Egal für heute konnte ich den letzten freien Platz auf dem ersten Campingplatz vom Südeingang aus gesehen ergattern. Ich musste aber bis 17:00 Uhr vor Ort sein und mich registrieren. Für morgen sind die Campingplätze in meiner Fahrtrichtung allerdings schon belegt. Somit sind Wanderungen im Yosemite für mich gestrichen.

Nach Grand Canyon und Zion ist das der dritte Park wo es eng ist mit Übernachtung. Wer also in die großen Parks möchte sollte vorher reservieren.

 Als Entschädigung ist der Campingplatz sehr angenehm. Erliegt im Wald und ich habe freien Blich auf den Bach mit seinen Stromschnellen.

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Tag 33: Potwisha nach Lakeshore

Der Tag begann angenehm und relaxed bei einem gemeinsamen Frühstück mit John am Campingplatz. Irgendwann habe ich mich dann auf den Weg durch den Park gemacht. Während John zum Fliegenfischen aufbrach.

Es ging über die 198 Richtung Norden zum Teil mal wieder durch Gebiete mit Riesen Bäumen. Auch wenn das fahren im Park teilweise sehr nervend war, habe ich die Gegend doch sehr genossen. Bei den Sequioa Bäumen habe ich nicht mehr angehalten. Dafür gab es einen Stopp beim Giant Forest Museum.

 

 

Nachdem der National Park hinter mir lag, habe ich mich über diverse auf meiner Karte nicht bezeichnete Nebenstraßen durch die Westlichen Vorberge der Sierra Nevada nach Norden bewegt. Es war ein Tag zum Motorrad fahren. Jede Menge Kurven und die Strassen fast alle in gutem Zustand. Grob ging es am Pine Flat Reservoire vorbei über Tollhouse nach Auberry.

 

 

Bei Auberry ging es auf die 168 wieder in die Berge. Gegen 16:00 Uhr habe ich mich dann recht früh in Lakeshore am Huntington Lake auf einem Campingplatz niedergelassen und für den Rest des Tages die Ruhe und fantastische Aussicht genossen.

 

 

Nachdem die Sonne jetzt so langsam untergeht, weiß ich auch mal wieder wofür ich einen Pulli eingepackt habe.

Während ich ein letzten Fotos hier hinzufüge beginnt Mike nebenan sich auf seiner Gitarre warmzuspielen. Es wird wohl zeit zu Hazel und Mike rüber zu gehen und einen geneinsamen Abend am Lagerfeuer zu genießen.

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Tag 32: Ridgecrest nach Potwisha (Sequoia National Park bei Three Rivers)

Der Tag in Ridgecrest startete mit einem Kaffee und Muffin im Hotel. Danach ging es recht zügig über die 178 nach Westen und dann die 395 Richtung Norden.

Kurz vor dem Abzweig auf die J41 Richung Westen in die Sierra Nevada, gab es an einer Tankstelle mit angeschlossenem Imbiss ein richtiges Frühstück für mich und das Motorrad.

Über die J41 ging es dann hoch in die Sierra Nevada und den Sequioa National Park. Sehr schnell war die Wüste vergessen. Es ging durch Berge vorbei an Bächen und durch Wälder. Der Shermann Pass, wie die J41 auch genannt wird, ging eine ganze Weile oberhalb von 2000m durch die Berge. Hier war ein erheblich angenehmeres Klima wie in der Wüste. Der Pass selber liegt auf einer Höhe von 2800m und bietet eine Fantastische Aussicht auf die Umliegenden Berge.

Irgendwann ging es von der J41 dann auf die 190 Richtung Norden. In Panderosa gab es eine Kleinigkeit zum Mittag. In sehr angenehmer Atmosphäre mit Livemusik und vielen netten Leuten. Zwischendurch gab es noch einen kleinen Abstecher auf den Dom Rock.

Nach dem Mittag zweigte die 190 dann Richtung Westen ab und zeigte sich bei der Abfahrt ins Tal von seiner besten Seite. Ein Motorradparadies, für ca. 40 Minuten kam eine Kurve nach der nächsten und das bei fast keinem Verkehr.

Im Central Valley ging es dann über die 65 wieder Richtung Norden und in Exeter auf die 198 zurück in die Berge und den Sequioa National Park. Hier habe ich mich auf dem Potwisha Campingplatz einquartiert.

Da der Campingplatz mal wieder recht voll war, haben ich mir einen Stellplatz mit einem anderem Motorradfahrer geteilt. Dadurch war auch für eine nette Unterhaltung am Abend gesorgt. Zwischendurch habe ich mir noch einen Vortrag von einem Ranger über Buschfeuer und deren nutzen angehört. Somit habe ich Heute nicht nur Gegend genossen sondern auch noch etwas gelernt.

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Tag 31: Joshua Tree nach Ridgecrest

Heute bin ich ganz relaxed mit ein bisschen planschen im Pool in den Tag gestartet. Dann gab es eine Kaffe und beim packen habe ich Willy nochmal getroffen und wir haben noch etwas geklönt. So ging es weiter, beim nächsten Gepäckstück geht die Besitzerin vom Motel vorbei, also wieder ein paar Minuten unterhalten. Wie ich nur noch die Kamera ans Motorrad Schraube kommt der Besitzer vorbei und die nächste Unterhaltung beginnt. Da ich als dann noch etwas einkaufen war, kann keiner von einem frühen oder übereilten Start in den Tag reden.

Gegend Mittag bin ich über den Highway 247 in Barstow angekommen. Da ich eine nicht mal 20 Meilen entfernte Restaurant Empfehlung bekommen hatte, habe ich nicht in Barstow gegessen. Sondern bin ins Bagdad Café nach Newberry Springs gefahren und habe mir dort ein Omelette gegönnt. Ich kenne den Film zwar nicht aber das Restaurant macht eine urigen Eindruck. Die Wände sind voll mit irgendwelchen T-Shirts, Baseballcaps, Reklamen, ….

Danach gab es einen Besuch in Calico, einer Geisterstadt. Obwohl es dort gar nicht so Spuk mäßig war. Calico ist eine alte Minenstadt. Die wie fast alle irgendwann Aufgegeben wurde. Inzwischen für Touristen restauriert und mit jeder Menge Touristenfanggeschäften ausgestattet. War aber mal eine nette Abwechslung und der Ort ist wirklich gut hergemacht. Selbst die Geschäfte haben etwas von dem alten Stiel behalten und sind eine Mischung aus Museum und aktuellem Laden. Nebenbei ist mir auch Willy in Calico wieder über den Weg gelaufen. Die Welt ist ja so klein.

Danach ging es über Barstow, wo ich mit der Durchfahrt vom Zentrum meinen letzten Teil Route 66 Gefahren bin, erst Richtung Westen über die 58 und später nach Norden über die 395.

Gegen 17:00 Uhr habe ich dann entschieden einen kleinen Umweg über Ridgecrest zu machen und dort zu übernachten. Hier war ich vor ein paar Tagen schon mal Motel abgestiegen und hatte eine gute Preis/Leistung vorgefunden. Außerdem würde nach Karte in nächster Zeit nur noch ein Miniort kommen. Ich weis zwar von einem Campingplatz auf meiner Route, aber der war noch 2 bis 3 Stunden entfernt und das währe mir dann doch etwas zu spät geworden.

Im Motel angekommen habe ich erstmal meine Wäsche in die Machine geworfen und bin während dessen ein bisschen in den Pool. Wobei ich mich echt überwinden musste ins Wasser zu gehen. Der Pool soll zwar ca. 25 Grad haben, aber bei fast 40 Grad Lufttemperatur ist das verdammt kalt.

Überhaupt ist für mich die Zeit gekommen wieder noch Norden abzubiegen. Hier scheint so langsam der Sommer zu kommen. Die letzten Tage waren fast durchgängig zwischen 35 und 40 Grad warm, äh ich meine heiß. Selbst auf den Bergen gibt es kaum noch Abkühlung. Über Schatten wollen wir in der Gegend gar nicht erst reden. Für das Wochenende sind in einigen Orten bis zu 45 Grad angesagt. Und damit ist nicht Death Valley gemeint. Für mich eindeutig Zeit etwas kühlere Gefilde anzusteuern.

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