Tag 73: Frot Providence nach Fort Liard

Tag 73: Frot Providence nach Fort Liard

Das Wetter war am morgen noch immer wolkig, windig und Kalt. Allerdings hatte der Wind etwas Nachgelassen und nur die Böen hatten noch Sturm Niveau.

Da Mann bei so einem Wetter besser gut gestärkt in den Tag startet, gab es erstmal ein Frühstück im Restaurant beim Motel. Außerdem werde ich nach Karte frühestens am späten Nachmittag den nächsten Ort erreichen. Wird also nichts mit warmen mittag. Von Tanken wollen wir garnicht erst reden.

Zum Einfahren ging es auf der 3 ein Stück nach Süden, zurück über den McKenzie River. Dann auf der 1 Weiter Richtung Westen. Nach ca. 30 km auf der 1 war der Asphalt für heute zu Ende. Ab jetzt ging es auf Schotterpiste weiter. Zum Glück klärte sich das Wetter immer weiter auf und es gab nur vereinzelt kurze 5 Minuten Schauer. Nur der Wind sollte mit bis zum späten Nachmittag erhalten bleiben.

Brücke über den MacKenzie River

Auf der 1

Auf der 1

Bei den Sambaa Deh Falls gab es eine etwas ausgedehntere Pause. Vom Campingplatzmanager gab es eine kurze Info zur Gegend und dann bin ich etwas am Fluss entlanggegangen. Wieder zurück von dem Sparziergang, habe ich noch etwas mit Ray geklönt und Kaffee getrunken. Bevor es auf dem Highway 1 weiter ging.

Sambaa Deh Fall

Regenbogen

Landschaftlich gab ersäufter Wald, Wald, … Fast Durchgehend Nadel… Unterbrochen von Bächen und Flüssen. Ab und an auch mal eine Lichtung oder Sumpf.

Irgendwann ging die 1 dann nach Norden Richtung Fort Simpson, hier bin ich auf die 7 abgebogen. Weiter nach Westen und später nch Süden. Unterwegs gab es noch einen Stopp und Blick auf den Liad River mit den dahinter liegenden MacKenzie Bergen. Der Wald hat sich hier auch nach und nach verändert. Es wurde irgendwie grüner. Mehr Mischwald, mehr Büsche und vor allem dichtes Unterholz. Teilweise hatte ich fast das Gefühl durch eine grüne Schlucht zu fahren.

Auf der 7

Auf der 7

Liard River

Nach 485 Kilometern ist mir dann der Sprit ausgegangen und ich musste knappe 15km vor der nächsten Tankstelle den Reservekanister nutzen. Da fehlte ein knapper Liter für diese Etappe. Echt ärgerlich.

Um 10 vor 9 war ich dann in Fort Liard. Gerade noch rechtzeitig um Benzin zu bekommen. Nach dem Tanken habe ich mich auf dem dortigen Campingplatz einquartiert. Auf dem Weg dorthin musste ich noch ein paar Büffel von der Strasse treiben. Die schauten am Anfnag gar nicht begeistert sind dann aber doch zur Seite ausgewichen.

Büffel treiben

Da laufen sie

Den Campingplatz habe ich dann erstmal nach Büffelspuren abgesucht. Wollte ja nicht das die lieben Tiere über mein Zelt stolpern. Dann hat es noch fast zwei Stunden gedauert bis ich mein Zelt endlich aufgebaut hatte. Es kamen immer wieder Leute aus dem Ort auf den Campingplatz und fast alle hatten etwas Zeit zum Klönen. Anscheinend Quartieren sich hier nicht oft Touristen ein. Der Campingplatz wird von der Gemeinde betrieben und ist nicht in den Touristenführern vermerkt. Netter Nebeneffekt, er war kostenfrei inklusive Feuerholz. Was ich bei den Temperaturen auch genutzt habe.

Nummernschild in Tarnfarbe

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Für Zwischendurch

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Tag 72: Yellowknife nach Fort Providence

Heute morgen ging es nach einem kleinen Frühstück auf den Ingraham Trail. Eine 70km lange Sackgasse in den Westen von Yellowknife.

Dank eines Stromausfalls in Yellowknife musste ich aber vorher meinen Reservekanister in den Tank umfüllen. Ohne Strom keine Benzinpumpen, da hätte ich heute beinahe festgesessen.

Wer in der Gegend ist sollte hier unbedingt lang fahren und sich die Landschaft anschauen. Die Strasse ist zwar zur Hälfte Schotterpiste aber die Hügelige Landschaft mit den Seen und Felsen ist es wert ein bisschen durchgeschüttelt zu werden. Picknick Bereiche, Campingplätze und ein paar Wanderwege finden sich hier ebenfalls.

Auf dem Ingraham Trail

Sackgasse

Auf dem Ingraham Trail

Kleiner Wasserfall

Unter Beobachtung

Wieder zurück in Yellowknife konnte ich dann Tanken und habe mir auch eine Kleinigkeit zu Mittag gegönnt. Bevor es wieder auf den Highway 3 zurück nach Süden ging. Dies bei inzwischen stark Bewölkten Himmel. Heute hat mich das Wetter mal im Stich gelassen und so gab es dann auch ein paar kurze Schauer unterwegs.

Ungefähr auf halber Strecke kommt mir ein Auto entgegen und macht mit Lichthupe und Zeichen auf sich Aufmerksam und hält an. Ich halte daneben und erfahre vom Fahrer das es ca. 70 km weiter Sturm und Hagel gibt. Da die Alternative bedeutet 150km zurück nach Yellowknife zu fahren, vertraue ich auf mein Glück und fahre weiter. Tatsächlich bleibt mir der Hagel erspart, der Wind frischte aber ordentlich auf und bei den Böen hatte ich meine Liebe Mühe das Moped auf meiner Straßenseite zu halten. Zusätzlich wurde es ziemlich kalt, geschätzt im einstelligen Temperatur Bereich. Also Pulli anziehen und die warmen Handschuhe auspacken.

Als Ausgleich kann ich heute bestätigen, dass die Hinweisschilder für Büffel an dieser Strecke nicht umsonst stehen. Die erste richtig große Gruppe war noch ein ziemliches Stück von der Strasse entfernt. Die nächsten beiden dreier Gruppen marschierten praktisch auf der Strasse. Zum Abschluss gab es noch eine größere Gruppe mit Jungtieren die direkt neben der Strasse am Grasen war.

Büffel

Büffel

In Fort Providence habe ich mich dann im Motel einquartiert. Bei dem Wind währe das Zelt weggeflogen bevor ich den ersten Hering im Boden habe.

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Tag 71: Hay River nach Yellowknife

Der Tag startete ähnlich zu gestern. ausschlafen, Frühstück im Motel und dann rüber zu Monsters. Motorrad war fertig. Noch einmischen können und dann ging’s mit Mopd zurück zum Motel Gepäck aufladen und weiter auf Tour.

Mangels Alternativen folgte ich zu erst der 2 nach Süden bis Enterprise. Hier ging es nach Westen auf die 1. Bis ich ein Stück einer Nebenstraße zu den Lady Evelyn Falls folgte. Hier ein kurzer Spaziergang zu dem Wasserfall und wieder zurück auf die 1.

Auf der 1

Lady Evelyn Fall

Südlich von Fort Providence ging es dann auf dem Highway 3 nach Norden. Hier durfte ich dann über die letztes Jahr eröffnete Brücke über den McKenzie Fiver fahren. Bei Fort Providence hieß es tanken um die restliche Etappe nach Yellowknife zu überstehen. Es Folgten gute 200km Wald. Von den hiesigen Bisons war Leider nichts zu sehen. Dem Geruch nach konnte ich sie an zwei, drei Stellen aber nur knapp verpasst haben. Die zurückgelegt Entfernung könnte man hier auch durch die Höhe der Bäume angeben.  Hier ist doch ein gewisser Unterschied zwischen Süd- und Nordseite des Great Slave Lakes zu sehen.

Anfahrt zur Brücke über den McKenzie River

Auf der Brücke

Wald

Höhe Endzo änderte sich Landschaft dann so langsam. Zwischen dem inzwischen nur noch 5 Meter hohen Bäumen tauchten immer mehr Felsenhügel und kleine Seen auf. Weiter in Richtung Yellowknife wurde die Gegend dann immer felsiger.

Auf der 3 nahe Yellowknife

Fast Am Ziel, Yellowknife

In Yellowknife hatte ich mal Glück. Hier hat die Info tatsächlich bis 19:00 Uhr auf und ich konnte noch meine Plan für den nächsten Tag erstellen.

Dann ging es auf einen Campingplatz und ich habe mal wieder Mücken verscheuchen geübt.

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