Tag 77: Carcross

Heute war mal ruhiger Tag. Ausschlafen und Frühstück auf dem Campingplatz.

Dann ging es in den Ort, ein bisschen die alten Häuser anschauen. Die haben hier Blockhütten aus der Gegend gesammelt und an einer Strasse aufgestellt. Teilweise werden sie noch bewohnt und andere sind Lager oder Werkstätten. 

Danach bin ich für ein paar Stunden durch die Sanddünen und den Wald gewandert.

Die Gegend um Carcross 1

Die Gegend um Carcross 2

Die Gegend um Carcross 3

Die Gegend um Carcross 4

Zurück im Ort habe ich meine Dreckwäsche vom Campingplatz geholt und bin zur Tankstelle oder besser Service Station. Hier gibt es Benzin, Lebensmittel, ein Restaurant, Waschsalon, …. Während die Maschine meine Klamotten gewaschen hat, habe ich zumindest mal etwas Sand vom Motorrad gewaschen und mir im Restaurant einen Bürger gegönnt.

Nachdem die Wäsche zum trocknen auf dem Campingplatz hing, ging es wieder in den Ort und ich habe mir den alten Bahnhof inklusive Ausstellung und ein paar weitere Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Der Bahnhof von Carcross

Die alte Dampflock

Dann gab es lecker heiße Schokolade und ich habe den Bustouristen ein bisschen bei ihrem schnell, schnell Foto machen zu gesehen.

Die Info und das Kaffee

Am Abend habe ich Michael erreicht und von ihm erfahren, dass es frühestens am Wochenende Sinn macht bei ihnen vorbei zu schauen. 

Daher geht es morgen weiter nach Skagway. Über die hiesige Touristinfo habe ich schon mal eine Bootsfahrt von dort nach Juneau für Donnerstag gebucht. Damit sind die nächsten beide Tage zum größten Teil verplant.

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Tag 76: Watson Lake nach Carcross

Heute morgen ging es erstmal in den Ort. Tanken und ein bisschen einkaufen. Ich hatte irgendwo mein Ladekabel für die Kamera verloren oder liegen gelassen. Zum Glück ist das ein USB Kabel und ich konnte mir Ersatz besorgen. Zum Abschluss gab es noch ein lecker Omlette zum Frühstück und dann war langsam Zeit aufzubrechen.

Es ging weiter über den Alaska Highway, der hier in Yukon die Nummer 1 hat, nach Westen. Die Gegend wurde immer Hügeliger und irgendwann waren die nächsten Berge erreicht. Ansonsten gab es jede Menge Wald unterbrochen von Flüssen und Seen.

Auf dem Alaska Highway

Auf dem Alaska Highway

Auf dem Alaska Highway

Bei Jakes Corner bin ich dann auf die 8 abgebogen und dieser bis Carcross gefolgt. In Carcross gab es erstmal eine kleine Stärkung und dann ging es zur Tourist Info. Hier habe ich von Elke einen super Überblick über die Gegend um Carcross, Skagway und Haines bekommen. Das ganze zur Abwechslung sogar mal in Deutsch. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen was ich die nächsten Tage so anstellen möchte. Alles geht nicht, dann würde ich den Restlichen Urlaub hier verbringen.

Auf dem Highway 8

Auf dem Highway 8

Unterwegs

Unterwegs

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Tag 75: Muncho Lake nach Watson Lake

Bei Sonnenschein aber immer noch kühlen Temperaturen gab’s erstmal lecker Frühstück im Hotel. Hier war zum Glück geheizt.

Das Motel von letzter Nacht. Man beachte das Schild.

Gut gestärkt ging es weiter über den Highway 97 nach Westen. Der Sonnenschein hat dann auch in den nächsten Stunden die Temperaturen auf sehr angenehme Werte steigen lassen. Nachdem Rockies hinter mir lagen ging es eine Weile durch flacheres bzw. hügeliges Land. Es waren aber fast immer Berge am Horizont zu sehen und haben den Ausblick recht abwechslungsreich gestaltet.

Unterwegs gab es immer wieder Baustellen mir längerer Wartezeit. Hier Bot sich dann reichlich Gelegenheit sich mit anderen Motorradfahren auszutauschen.

Auf dem Alaska Highway

Auf dem Alaska Highway

Auf dem Alaska Highway

Mit ein paar Pausen zwischendurch bin ich am frühen Nachmittag in Watson Lake angekommen, dem ersten größeren Ort in Yukon. Hier ging es zur Info, die aber leider nicht wirklich gut war. Sie hatten zwar jede Menge Informationen, ließen sich aber nicht dazu bewegen mir einfach mal einen Pberblick und Empfelungen zu geben. Auf meine Frage zu den Strassenzuatänden hieß es im Gründe nur der Robert Cambell Highway ist Aufgrund der vielen LKWs extrem holprig und ich sollte dort nicht langfahren. Das die Strasse zum Ende auch wegen Waldbränden gesperrt ist haben sie mir nicht gesagt.

Dann ging es hält auf eigene Faust weiter. Erstmal gab es aber eine Stärkung im Restaurant. Dann ging es gute 100 km den Robert Cambell Highway hinauf. Der ist wirklich in keinem guten Zustand. Aber nichts was bei angepasster Fahrweise eine Herausforderung darstellt. Bei Tuchita bin ich dann nach Westen auf die Nahani Range Road abgebogen und bin dieser knappe 100 km gefolgt und habe die Landschaft genossen. Um bis zum Ende zufahren hätte zum einen mein Sprit nicht gereicht und außerdem war es inzwischen bereits halb acht und damit zeit zurück nach Watson Lake zu fahren.

Auf dem Robert Cambell Highway

Auf der Nahanni Range Road

Auf der Nahanni Range Road

Hier habe ich mich auf dem Campingplatz einquartiert. Noch ein bisschen mit einem anderen Motorradfahrer geklönt und Informationen ausgetauscht und dann ordentlich geschlafen. Das war doch ein länger Tag gewesen.

Irgendwo Unterwegs

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Tag 74: Fort Liard nach Muncho Lake

Irgendwann am frühen morgen bin ich aufgewacht weil irgendwas großes am Zelt vorbei gegangen ist. Nach dem Schatten der auf das Zelt viel muss es ein Büffel gewesen sein. Nach den Geräuschen auch mehrere. Da ich sowieso nichts unternehmen konnte habe ich mich umgedreht und weitergeschlafen. Manchmal ist es doch gut zu müde zu sein um sich großartig Gedanken zu machen. Nach dem aufstehen bin ich dann fast in den büffelfladen getreten. Zum Glück war der Campingplatz ansonsten aber leer.

Leider hat sich das Kälte Wetter nicht so schnell verzogen undich habe nach dem ich meine Sachen gepackt hatte kurz mit dem Gedanken gespielt mir ein Feuer zum Aufwärmen zu machen. Aber nach Fort Nelson, dem nächsten Ort, sind ja nur gute 200 km. Ein Katzensprung. Das werde ich schon überstehen.

Aufbruch vom Campingplatz

Die Fahrt hat dann doch etwas länger gedauert. Da sich die Büffelherde unterwegs diesmal nicht so leicht vertreiben lies. Die sind immer nur die Strasse lang getrabt und hatten nach maximal 100 Metern die Schnauze voll und sind angehalten. Zusätzlich haben sich die älteren und größeren Bullen überhaupt nicht von meinen Versuchen beeindrucken lassen. So das ich sie bei jedem Versuch im Rücken hatte. Also habe ich erstmal die Kamera ausgepackt ein paar Fotos gemacht und eine Zigarettenpause eingelegt. Irgendwann kam dann ein Auto vorbei und nach kurzer Absprache habe ich mich da hinten dran gehängt. Der musste mit seinem Pickup die Büffel fast von der Strasse schieben. Aber wir sind durch gekommen.Blöde Viecher

Mit Verstärkung klappt's

Danach ging es ungestört über die 7 und später die 77 weiter nach Süden. Wobei die 77 dann auch wieder Asphaltiert war. Nach knapp 200 km bin ich dann an der 97, dem Alaska Highway angekommen. Diesem bin ich ein kurzes Stück nach Osten gefolgt bis Fort Nelson. Hier gab es Stärkung für amoped und mich. Zusätzlich kam auch die Sonne raus und es war angenehm warm. Fata schon zu warm für meine Klamotten.Auf der 77

Weiter ging es auf der 97 nach Westen und wieder in die Rocky Mountains. Hier nahmen die Olken wieder zu und mit zunehmender Höhe die Temperatur noch weiter ab. So das meine kurze Aufwärmphase beim ersten Pass bereits wieder verbraucht war.

Auf der 97

Auf der 97

Auf der 97

Auf der 97

In Muncho Lake habe ich mich dann in ein Motel einquartiert. Ich hatte einfach keine Lust morgen früh wieder zu frieren.

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