Das Wetter war am morgen noch immer wolkig, windig und Kalt. Allerdings hatte der Wind etwas Nachgelassen und nur die Böen hatten noch Sturm Niveau.
Da Mann bei so einem Wetter besser gut gestärkt in den Tag startet, gab es erstmal ein Frühstück im Restaurant beim Motel. Außerdem werde ich nach Karte frühestens am späten Nachmittag den nächsten Ort erreichen. Wird also nichts mit warmen mittag. Von Tanken wollen wir garnicht erst reden.
Zum Einfahren ging es auf der 3 ein Stück nach Süden, zurück über den McKenzie River. Dann auf der 1 Weiter Richtung Westen. Nach ca. 30 km auf der 1 war der Asphalt für heute zu Ende. Ab jetzt ging es auf Schotterpiste weiter. Zum Glück klärte sich das Wetter immer weiter auf und es gab nur vereinzelt kurze 5 Minuten Schauer. Nur der Wind sollte mit bis zum späten Nachmittag erhalten bleiben.



Bei den Sambaa Deh Falls gab es eine etwas ausgedehntere Pause. Vom Campingplatzmanager gab es eine kurze Info zur Gegend und dann bin ich etwas am Fluss entlanggegangen. Wieder zurück von dem Sparziergang, habe ich noch etwas mit Ray geklönt und Kaffee getrunken. Bevor es auf dem Highway 1 weiter ging.


Landschaftlich gab ersäufter Wald, Wald, … Fast Durchgehend Nadel… Unterbrochen von Bächen und Flüssen. Ab und an auch mal eine Lichtung oder Sumpf.
Irgendwann ging die 1 dann nach Norden Richtung Fort Simpson, hier bin ich auf die 7 abgebogen. Weiter nach Westen und später nch Süden. Unterwegs gab es noch einen Stopp und Blick auf den Liad River mit den dahinter liegenden MacKenzie Bergen. Der Wald hat sich hier auch nach und nach verändert. Es wurde irgendwie grüner. Mehr Mischwald, mehr Büsche und vor allem dichtes Unterholz. Teilweise hatte ich fast das Gefühl durch eine grüne Schlucht zu fahren.



Nach 485 Kilometern ist mir dann der Sprit ausgegangen und ich musste knappe 15km vor der nächsten Tankstelle den Reservekanister nutzen. Da fehlte ein knapper Liter für diese Etappe. Echt ärgerlich.
Um 10 vor 9 war ich dann in Fort Liard. Gerade noch rechtzeitig um Benzin zu bekommen. Nach dem Tanken habe ich mich auf dem dortigen Campingplatz einquartiert. Auf dem Weg dorthin musste ich noch ein paar Büffel von der Strasse treiben. Die schauten am Anfnag gar nicht begeistert sind dann aber doch zur Seite ausgewichen.


Den Campingplatz habe ich dann erstmal nach Büffelspuren abgesucht. Wollte ja nicht das die lieben Tiere über mein Zelt stolpern. Dann hat es noch fast zwei Stunden gedauert bis ich mein Zelt endlich aufgebaut hatte. Es kamen immer wieder Leute aus dem Ort auf den Campingplatz und fast alle hatten etwas Zeit zum Klönen. Anscheinend Quartieren sich hier nicht oft Touristen ein. Der Campingplatz wird von der Gemeinde betrieben und ist nicht in den Touristenführern vermerkt. Netter Nebeneffekt, er war kostenfrei inklusive Feuerholz. Was ich bei den Temperaturen auch genutzt habe.
