Tag 70: Warten in Hay River

Das gemütlich Motelbett hat heute erst mal zum Ausschlafen eingeladen. Danach bin ich mit einem Frühstück im Hotel bei netter Unterhaltung mit anderen Gästen gestartet.

Gegen 11:00 Uhr war ich dann in der Werkstatt. Das Radlager wurde gerade geliefert und sie wollten gegen Mittag mit der Reparatur beginnen. Sobald die Hebebühne frei wird. Wenn alles glatt läuft könnte ich das Motorrad am Nachmittag abholen.

Mit der guten Nachricht bin ich dann etwas durch den überschaubaren Ort spaziert. Habe Wäsche gewaschen und endlich mal den Block aktualisiert. Ich war ja doch ein paar Tage zurück.

Kurz nach fünf war ich dann wieder bei Monsters und habe beim Mechaniker vorbei geschaut. Er war gerade dabei das Lager einzusetzen. Das ganze hat doch etwas länger gedauert als gedacht. Beim alten Lager war die Aussenschale gebrochen. Somit musst er zwei einzelne Ringe herauslösen. Es scheint aber nichts weiter beschädigt und er ist ziemlich sicher, dass ich morgen so gegen 10:00 Uhr starten kann.

Also noch in ein Restaurant und etwas Essen. Dann ins Motel und Faulenzen. Morgen schaue ich weiter. Sollte das Motorrad tatsächlich fertig werden habe ich Glück im Unglück gehabt. Anderthalb Tage fürs Abschleppen und die Reparatur sind aus meiner Sicht eine sehr gute Zeit. Zumal Hay River gute 10 oder 11 Stunden Fahrzeit von der nächsten grösseren Stadt (Edminton) entfernt liegt.

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Tag 69: Forth Smith nach Hay River

Heute gab es dan Kaffe zum Frühstück mal im Büro vom Campingplatz mit netter Unterhaltung nebenbei. Dann bin ich noch kurz zur Bäckerei und habe mich mit ein paar Kleinigkeiten für unterwegs eingedeckt.

Nun ging es zurück über den Highway 5 nach Westen. Da dies im Sommer die einzige Strasse nach Fort Smith ist. Nach ein paar Kilometern gab es einen kurzen Abstecher zu den Salt Plains. Wo ich die Super Aussicht genossen habe.

Auf dem Weg zu den Salt Plains

Blick auf die Salt Plains

Auf dem Rückweg über die Einspurige Schotterpiste wurde mir dann zum ersten mal auf dieser Tour etwas mulmig. Da langen bzw. standen doch drei Büffel direkt neben dem Weg. Ich musste also in gut 3 Meter an ihnen vorbei fahren. Wenn die mich nicht mögen habe ich praktische keine Chance zu reagieren. Also langsam im stehen drauf zu fahren und hoffen. Nummer eins nimmt mich war. Schaut etwas gelangweilt und geht gemütlich Richtung Wald. Die beiden anderen schließen sich an. OK, tief durchatmen und weiter.

Zurück auf der 5 ist der Schwarzbär am Rand schon fast langweilig. Im Vergleich zu den Büffeln wirkt er richtig klein und kuschelig. Außerdem ist die Strasse breit genug um mit gutem Abstand an ihm vorbei zu fahren.

Ein paar Kilometer weiter, so gute 100, habe ich dann das Gefühlt als ob mein Hinterrad etwas eiert. Auf alle Fälle fehlt mir die gewohnte direkte Rückmeldung. Ich bin mir aber nicht sicher ob es an den Fahspuren auf der Schotterpiste liegt oder nicht. Zurück auf Aspahlt fühlt sich alles wie gewohnt an. 

Auf der 5

Am Ende des National Parks will ich auf einem Parkplatz anhalten und merke dann bim Bremsen wie das Hinterrad eiert. Also auf den Parkplatz und nachschauen. „SCHEISSE“ das Radlager ist im ….

Das ganze natürlich mitten im Nirgendwo. Geschätzte 100 Kilometer zum nächsten Ort. Somit packe ich mein Kleinkram zusammen und warte. Knapp 20 Minuten später kommt ein LKW vorbei und hält auf mein Winken an. Leider sind beide Plätze besetzt und sie können mich nicht mitnehmen. Nochmal 5 Minuten später hab ich dann mehr Glück. Ein Pärchen aus BC, dem ich schon bei der Bäckerei begebet war, kommt vorbei und nimmt mich mit nach Hay River.

In Hay River geht es zu Monsters, aufgrund der vor der Tür stehenden Quad wohl die Werkstatt die am besten helfen kann. Die Jungs sind spitze. Haben Abschleppdienst organisiert und während wir warteten  gleich das neue Radlager bestellt. Dies ist in Edminton auf Lager und über Nacht lieferbar. Kurz Zeit später holt Sam mich ab und es geht mit Pickup und Anhänger mein Motorrad holen. Um 18:30 steht das Motorrad in der Werkstatt und ich sitze im einzigen Motel im Ort.

Jetzt heißt es hoffen, dass die Teile morgen Vormittag kommen und wirklich nur das Radlager Defekt ist.

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Tag 68: Forth Smith nach Forth Smith

Nach einem Frühstück in der Bäckerei bin ich am Morgen zur Info des NP und habe mir noch ein paar Details geben lassen.

Danach ging es in den Wood Buffalo National Park zu den Wanderwegen. Gestartet bin ich mit zwei kurzen Runden, den Karstland Loop und dem Salt River Meadows Loop. Wobei der erste noch recht gut angelegt ist und auf Hinweisschildern einiges zur Gegend erklärt wird. Beim zweiten musste ich schon mal genau schauen wo denn der Weg entlang geht. Zumal eine Brücke über einen Bach neben dem Fluss lag und man sich einen Weg zur zweiten suchen musste.

Karstland Loop

Auf dem Karstland Loop

Auf dem Salt River Meadow Loop

Auf dem Salt River Meadow Loop

Eindeutig, oder?

Danach ging es zum Pine Lake wo ich mir am See sitzend ein kleines Picknick gegönnt habe.

Dann ging es auf der Schotterpiste wieder zurück und ich bin noch zum Grosbeak Lake gegangen.

Grosbeak Lake

Grosbeak Lake

Als Abschluss ging es Hinaus aus dem NP und zu den Stromschnellen am Slave River.

Zum Abendessen ging es auf Empfehlung vom Campingplatz in den Golf und Country Club. Da Sonntag Abend war hier natürlich einiges Los und ich wurde als willkommener Gast aufgenommen. Nach zwei oder drei Stunden in netter Gesellschaft ging es dann zurück auf den Campingplatz.

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Tag 67: Twin Falls nach Forth Smith

Nach einem kleinen Snack und Kaffe startete der heutige Tage mit einem Spaziergang zu den hiesigen Wasserfällen am Hay River, Louise Falls und Alexandra Falls. Nicht spektakulär hoch aber Aufgrund der Breite des Flusses schon ein Imposanter Anblick.

Louise Falls

Alexandra Falls

Dann ging es weiter über den Highway 1 zum Ort Hay River. Hier gab es Mittag für mich und das Moped.

Frisch gestärkt ging es weiter Richtung Osten über die 5 nach Forth Smith und durch den Wood Buffalo National Park. Wood kann ich bestätigen. Drei Stunden Wald unterbrochen von ein paar kleinen Tümpeln und Bächen. Hier bin ich jetzt eindeutig in eisamen gegenden angekommen. Pausen habe ich an den Parkplätzen mit Informationstafeln zum National Park eingelegt, um Regenklamotten an und Auszuziehen. Es gab unterwegs einen kurzen Schauer. Natürlich genau wie ich durch die Schotterstück des Highway Gefahren bin. Somit hat das Moped jetzt eine etwas hellere Farbe.

Der bisherige Rekord. Noch reicht eine Tankfüllung.

Auf der 5

Auf der 5

In Fort Smith wollte ich als erstes zur Info für den NP. Leider war ich mal wieder zu spät. Kann sich denn hier keiner an meine Zeiten anpassen.;-) Also auf zum Campingplatz den ich am Ortseingang gesehen hatte. Hier habe ich einen schönen Platz bekommen und zusätzlich  die Touri Auskunft. Somit habe ich gleich für zwei Nächte gebucht. Nebenbei, auf dem Campingplatz waren erstaunlich wenig Mücken und Fliegen unterwegs.

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