Tag 46: Camp Sherman nach Beacon Rock State Park

Der Tag startete wie üblich. Nach dem Frühstück auf dem Campingplatz habe ich von den Platz Nachbarn noch ein paar Tipps für den Tag bekommen. Diese habe ich dann mit meiner groben Richtung kombiniert und bin gestartet.

Da der McKenzie Pass gestern ja gesperrt war, habe ich heute über den Santiam Pass die Berge überquert. Landschaftlich sicherlich ähnlich schön, aber einer der Haupthighways in dieser Gegend und daher entsprechend stark befahren. Nach dem Pass ging es auf die 22 nach Norden.

In Detroit gab es dann erstmal ein Frühstück und es ging über eine Nebenstraße weiter Richtung Norden über Breitenbush. Irgendwann ging die Straße in die 224 über. Dieser bin ich bis Eagle gefolgt dort auf die 211 und in Sandy ging es wieder nach Osten über die 26.

Die meiste Zeit ging es durch Wald, wobei fast alle Strassen einem Fluss folgten. Der Wald wurde immer wieder von Felsen unterbrochen. Teilweise gerade wie abgeschnitten. Als Abwechslung gab es den einen oder anderen See.

Die 26 führt in eins der größeren Wintersportgebiete rund um den Mount Hood. Ich bin dann zur Timberline Lodge abgebogen und habe etwas den Wintersport besessenen zugesehen. Auf dem Mount Hood können sie dank Gletscher auch im Sommer Ski fahren.

Etwas später ging es auf der 35 Richtung Norden. Womit ich die Umrundung des Mount Hood dann fast Komplett gemacht habe. Über die 35 ging es nach Hood River am Columbia River. Kurz vorher noch im Schnee konnte ich kurz vor Hood River  frisch geerntete Kirschen genießen.

Bei Hood River habe ich den Columbia überquert. Das war mal wieder eine meiner Hassbrücken die sie hier so gerne bauen. Metalgitter als Fahrbahn. Da weis das Motorrad immer nicht in welcher Rille es gerade am liebsten fahren will und eiert entsprechend rum.

Mit der Überquerung des Columbia war ich in Washington und bin der 14 Richtung Westen gefolgt. Die Strasse führt fast immer direkt am Columbia River entlang und bietet entsprechend nette Aussichten.

Nachdem ich unterwegs noch etwas einkauft hatte, habe ich mir irgendwann einen Campingplatz gesucht und bin beim zweiten Versuch fündig geworden.

Im Beacon Rock State Park war noch genau ein Platz frei. Den habe ich mir geschnappt und mich dort niedergelassen. Nachdem ich Aufgebaut und etwas zu Abend gegessen hatte bin ich zu den Nachbarn und wir haben zwei nette Stunden verbracht.

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Tag 45: Rim Village nach Camp Sherman

Heute morgen habe ich mir mit dem Aufstehen bewusst etwas zeit gelassen. Ich wollte der Sonne ja eine Chance geben die Gegend zumindest etwas aufzuwärmen. 

Die Rechnung ist auch so halbwegs aufgegangen. Als ich mir gegen 9:30 Uhr meinen ersten Kaffee geholt und nach draußen gegangen war, sah ich Strahlend blauen Himmel und zumindest in einer Windgeschützten Ecke war es akzeptabel warm. Somit habe ich also meine Sachen gepackt und mich nach einem zweiten Kaffee und einem kleinen Snack auf den Weg gemacht.

Leider war die East Rim Strasse noch gesperrt, somit konnte ich den See nicht komplett umrunden. Bzw. Den Ausblick in alle Himmelsrichtungen genießen. Aber auch die Fahrt über die West Rim hat sich auf alle Fälle gelohnt. Neben dem Crater Lake gab es auch sehr schöne Aussichten in die Umliegenden Berge.

Der Bereich der High Cascades bietet immer wieder fantastische Ansichten. Eigentlich ist das Gebirge nich so hoch. Die meisten auf einer Strassenkarte erwähnenswerten Berge liegen zwischen 5000 und 6000 Fuß. Selbst der Crater Lake ist mit 6100 Fuß nicht wahnsinnig Hoch. Das Fantastische sind die einzeln aufragenden Berge, bzw. Vulkane. Die mit 9000 bis 11000 Fuß vereinzelt aus der Masse herausragen.  Da denkt Mann aus der Ferne drei nebeneinander stehende Berge zu sehen, tatsächlich sind diese aber schnell mal 50 km von einander entfernt.

Nachdem meine Körpertemperatur im Bereich des Crater Lake langsam auf Kühlschrank Niveau gefallen war, bin ich nach Norden zum Diamond Lake. Dort habe ich mir eine Windgeschützte Ecke gesucht und mich erstmal von der Sonne Aufwärmen lassen. Hier war es Gefühlt mindestens 20 Grad Wärmer. Tatsächlich werden es wohl nur 15 gewesen sein.

Dann ging es über die 138 nach Westen. an der Kreuzung mit dem Highway 97 gab es einen Bürger zum Mittag. Die anderen Gäste und auch die Bedienung waren gut drauf. Somit gab es neben dem Essen auch viel zu lachen. Zumindest soweit ich folgen konnte. Da waren zwei echt schwierige Akzente bei.

Dann ging es über die 97 ein Stück nach Norden und weiter über die 58 nach Osten. Bis zum Abzweig auf den Cascade Lakes Highway. Diesem folgte ich nach Norden bzw. Später nach Westen bis Bend.

Der Cascade Lakes Highway ist als Scenic Byway ausgeschildert und hat auch einige netten Ecken zu bieten. Es führt vorbei an einigen Seen, Lavafeldern und Bergen.

Von Bend ging es dann über die 20 nach Sisters. Der Highway führt durch flaches Weideland und bietet die ganze Zeit Richtung Westen Ausblick auf die Three Sisters und meistens auch Richtung Norden auf weitere Berge, z.B. dem Mt Jefferson.

In Sisters wollte ich dann eigentlich die 242 über den McKenzie Pass nehmen. Aber hier bin ich heute auf die zweite noch gesperrte Strasse gestoßen. Somit ging es weiter auf der 20 bis zum Abzweig nach Camp Sherman. In der Gegend sollten nach meiner Karte Campingplätze zu finden sein. Tatsächlich kann man garnicht so viele Symbole auf eine Karte zeichnen, wie sich in der Gegend Campingplätze am Bach entlang Reihen. Was auch gut so war. Das erste halbe Dutzend war schon voll. Muss wohl mal wieder Wochenende sein. Auf alle Fälle habe ich noch einen Platz gefunden und hier für Heute Quatier bezogen.

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Tag 44: Orleans nach Rim Village (Crater Lake)

Heute morgen gab es bei annehmen Temperaturen im Sonnenschein ein gemütliches Frühstück auf dem Campingplatz.

Dann ging es weiter über die 96 erst Richtung Norden und später Nach Westen. Ich bin ja immer wieder begeistert über die hiesigen Entfernungen. Nach dem Start meinte mein Navi ich müsste das nächste mal in gut 100 Meilen abbiegen. Sprich, ich konnte zwei Stunden einfach der Strasse folgen. So wie ich der Strasse, folgte die Strasse dem Klamath River. Immer am Fluss bzw. am Rand des Tals entlang.

 

 

Irgendwann gab es dann einen kurzen Abstecher auf die Interstate 5 bis nach Ashland. Dort habe ich mir etwas zum Mittag gegönnt und war noch etwas einkaufen. 

 

In Medford ging es dann auf die 62 nach Nordwesen. Am Lost Creek Lake habe ich eine kurze Pause gemacht und mich See etwas erfrischt.

Der 62 weiter folgend bin ich dann irgendwann am Abzweig zum Crater Lake National Park angekommen und diesem gefolgt. Allerdings nicht allzu lange. Die Strasse führte immer höher in die Berge und in dem dichten Wald war auch von der Sonne nichts mehr zu spüren. Daher musste ich nochmal eine Pause einlegen und mich etwas Wärmer anziehen.

Am Crater Lake angekommen, fing es auch prompt an zu Schneien. Womit ich für heute auf die Runde um den See verzichtet habe und mich in der Crater Lake Lodge einquartiert habe. Eigentlich etwas zu viel Luxus für mich, aber ich hatte keine Lust auf dem Campingplatz weiter zu frieren.

In der Hotellobby bin ich dann erstmal fast in den Kamin gekrochen. Bin dann aber in ein warmes Bad umgezogen und dadurch nach und nach wieder aufgetaut.

Jetzt sitze ich hier bei einer heißen Schokolade im Hotel und genieße die Aussicht auf den See.

 

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Tag 43: Manzita Lake nach Orleans

Der heutige Tag begann kalt. Obwohl der Campingplatz mit nur ca. 5500 Fuß einer der niedrigsten im Lassen NP ist, war es über Nacht recht kalt geworden. Bei den ganzen Bäumen hatte auch die Sonne am Morgen keine Chance etwas Wärme zu verbreiten. Daher habe ich mich recht schnell auf den Weg gemacht. Frühstück konnte es auch unterwegs geben.

Über die 44 ging es nach Westen. Wo ich dann in Redding einen Stopp für das verspätete Frühstück eingelegt habe. Inzwischen hatte ich die Berge verlassen und fuhr durch das Sacramento Valley.

Von Redding gab es einen kleinen Abstecher nach Norden zum Shasta Dam. Dem Staudamm am Lake Shasta. Hier Bot sich nie fantastische Aussicht über einen Teil des Sees mit dem Gut 60 km Luftlinie entfernten Mount Shasta im Hintergrund. Der Berg überragt mit seinen gut 14000 Fuß alles andere in der Gegend und ist von fast überall zu sehen.

Zurück in Redding bin ich in ein Starbucks. Da ich schon seit einigen Tagen kein Internet mehr hatte und endlich mal den Blog aktualisieren wollte. Nachdem der erste Eintrag schon eine gute halbe Stunde gedauert hatte, habe ich mich aber entschieden weiter zu fahren. Bei der Geschwindigkeit hätte ich den restlichen Tag im Kaffee gesessen. Aber wenn ihr das hier lesen könnt, habe ich ja eine Möglichkeit gefunden.

Weiter ging es über die 299 nach Westen wieder in die Berge. Die hier recht bescheiden sind im Vergleich zu den letzten Tagen. Dafür gibt es Wald, Wald und Wald. Ach ja und eine Fluss neben der Strasse. Die Baustelle mal nicht mitgerechnet. Dafür hat die Strasse mit unendlichen vielen Kurven, mal Eng mal zum relaxten Cruisen, richtig was für Motorradfahrer zu bieten.

Ein kurzer Abstecher zum Trinity Lake hat das ganze etwas aufgelockert.

In Willow Creek habe ich dann noch etwas eingekauft und es ging ab hier weiter über die 96 nach Norden. Wieder mit Wald,… Und dem Fluss neben der Straße und… Wobei der Tag nie Langweilig wurde. Die Ansicht hat sich stetig verändert. Mal Enge fast Schluchtartige Täler, dann wieder ein weiter Ausblick.

 

In Orleans bin ich dann auf einem Campingplatz abgestiegen. Habe mir eine Dusche gegönnt und dann etwas zu Abend gegessen.

 

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