Der Tag startete wie üblich. Nach dem Frühstück auf dem Campingplatz habe ich von den Platz Nachbarn noch ein paar Tipps für den Tag bekommen. Diese habe ich dann mit meiner groben Richtung kombiniert und bin gestartet.
Da der McKenzie Pass gestern ja gesperrt war, habe ich heute über den Santiam Pass die Berge überquert. Landschaftlich sicherlich ähnlich schön, aber einer der Haupthighways in dieser Gegend und daher entsprechend stark befahren. Nach dem Pass ging es auf die 22 nach Norden.
In Detroit gab es dann erstmal ein Frühstück und es ging über eine Nebenstraße weiter Richtung Norden über Breitenbush. Irgendwann ging die Straße in die 224 über. Dieser bin ich bis Eagle gefolgt dort auf die 211 und in Sandy ging es wieder nach Osten über die 26.
Die meiste Zeit ging es durch Wald, wobei fast alle Strassen einem Fluss folgten. Der Wald wurde immer wieder von Felsen unterbrochen. Teilweise gerade wie abgeschnitten. Als Abwechslung gab es den einen oder anderen See.
Die 26 führt in eins der größeren Wintersportgebiete rund um den Mount Hood. Ich bin dann zur Timberline Lodge abgebogen und habe etwas den Wintersport besessenen zugesehen. Auf dem Mount Hood können sie dank Gletscher auch im Sommer Ski fahren.
Etwas später ging es auf der 35 Richtung Norden. Womit ich die Umrundung des Mount Hood dann fast Komplett gemacht habe. Über die 35 ging es nach Hood River am Columbia River. Kurz vorher noch im Schnee konnte ich kurz vor Hood River frisch geerntete Kirschen genießen.
Bei Hood River habe ich den Columbia überquert. Das war mal wieder eine meiner Hassbrücken die sie hier so gerne bauen. Metalgitter als Fahrbahn. Da weis das Motorrad immer nicht in welcher Rille es gerade am liebsten fahren will und eiert entsprechend rum.
Mit der Überquerung des Columbia war ich in Washington und bin der 14 Richtung Westen gefolgt. Die Strasse führt fast immer direkt am Columbia River entlang und bietet entsprechend nette Aussichten.
Nachdem ich unterwegs noch etwas einkauft hatte, habe ich mir irgendwann einen Campingplatz gesucht und bin beim zweiten Versuch fündig geworden.
Im Beacon Rock State Park war noch genau ein Platz frei. Den habe ich mir geschnappt und mich dort niedergelassen. Nachdem ich Aufgebaut und etwas zu Abend gegessen hatte bin ich zu den Nachbarn und wir haben zwei nette Stunden verbracht.







