Tag 49: Ohanapecosh nach The Dalles

Heute morgen hatte ich mal Lust auf ein etwas herzhafteres Frühstück. Daher habe ich nur schnell zusammengepackt und bin in den nächsten Ort, Packwood, zum Frühstücken gefahren. Schnell ist dabei allerdings etwas übertrieben. Es gab ja doch noch die eine oder andere Unterhaltung zwischen durch.

Frisch gestärkt ging dann zurück in den Park. Ich habe mich für zwei kleine Sparziergänge in der Ostseite entschieden. Einmal den Grove of the Patriarchs, ein Stück Sparziergang durch einen alten Wald mit teilweise bis zu 1000 Jahren alten Bäumen. Zweitens bin ich zum Silver Falls Wasserfall. Zwar nicht besonders hoch aber Aufgrund der Wassermenge zur jetzigen Jahreszeit doch sehr beeindruckend.

Dann ging es über die 123 weiter Richtung Norden. Ich wollte doch mal schauen ob ich noch einen anderen Blickwinkel auf den Berg bekomme. Leider war die Strasse hoch nach Sunrise noch gesperrt. So das ich den zweiten hohen Aussichtspunkt im Park nicht genießen konnte. 

Damit ging es über die 410 nach Osten hinaus aus dem Park und dem Gebiet rund um Mount Rainier. Die 410 verläuft wie fast alle Strassen, wo möglich, entlang von Flüssen und damit durch Täler. Wobei die Täler zwischen breit und fast Schluchtartig variieren. Die Berge wurden nach und nach immer niedriger und die Landschaft ging am Ende in Prairie fast schon Wüste über.

In Cliffdell gab es einen Stopp für ein verspätetes Mittagessen. Hier hatte ich mal richtig Glück. Es gab nicht wie sonst nur die eingeschränkte Mittagskarte und sondern ich konnte auch die Abendgerichte bestellen. Somit gab es heute mal Nudeln mit Steak in Lecker Soße anstatt Sandwich, Bürger oder Salat.

Kurz nach dem Essen fing es etwas an zu tröpfeln und voraus in Richtung Osten hingen dicke Wolken am Himmel. Daher habe ich mich bei Yakima entschieden zurück zum Colmbia River nach Süden zu fahren. In der Richtung sah der Himmel erheblich freundlicher aus. Das hat auch hervordrang gepasst. Somit bin ich einmal mehr um den Regen herumgefahren.

Über die 97 ging es bis nach Goldendale. Die Gegend wurde wieder etwas Bergiger und der Wald nahm wieder zu.

In Goldendale habe ich noch einen Kleinen Abstecher über die 142 nach Westen eingelegt. Die Strecke führte mich zum größten  Teil über eine Hochebene. Hier waren mal richtig grüne Wiesen und Ackerbau angesagt. Kurz vorm Columbia River ging es dann wieder runter ins Tal und damit gab es wieder vertrocknetes Gras und wo Wasser auch Büsche und Bäume.

In Lyle bin ich dann am Columbia River angekommen und der 14 noch ein kurzes Stück nach Osten gefolgt. Bis nach The Dalles. Dort habe ich mich im Motel einquartiert und erstmal meine Klamotten gewaschen. Auf dem Flur bin ich dann einem anderen Motorradfahrer begegnet. Er ist aus Edminton und hat sich hier unten gerade eine VFR gekauft mit der er jetzt zurück nach Edminton fährt. Neben der VFR hat er nach zwei KTM mit denen er oft im Bereich Yukon unterwegs ist. Wir habe s uns in der Lobby gemütlich gemacht. Er hatte Wein und ich Käse. Damit ließ sich das Gespräch doch gleich viel angenehmer führen. Damit habe ich jetzt auch die ersten Empfehlung für Kanada gesammelt.

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