Tag 13: Fort Bragg nach Olema

Da das Wetter von gestern sich noch gehalten hat, ging es heute als erstes hinein nach Fort Bragg und dort gab es ein gutes Frühstück. Ich hatte bei den nassen Verhältnissen einfach keine Lust auf dem Campingplatz zu frühstücken.

Nächster Anlaufpunkt war dann die Touristen Information. Wo ich wieder gewohnt gut beraten wurden.

Weiter ging es über die 1 zum Russion Gulch Park. Dies war der zweite State Park wo sie Eintritt wollten. Daher bin ich erstmal zur State Park Verwaltung, um mir wie für Washington und Oregon eine Monatskarte für die State Parks zu holen. Aber Überraschung, In Kalifornien gibt es nur eine Jahreskarte und die kostet gleich 195,-$. In den anderen Stätten habe ich glaube ich 30,-$ bezahlt.

Kalifornien ist halt teuer. Wie ich bereits an verschiedenen Stellen festgestellt habe. Sprit kostet heut auch 50 Cent pro Gallone mehr. Ganz zu schweigen von den Campingplätzen. Der von gestern scheint ein Ausrutscher gewesen zu sein. Heute war ich bei zwei Plätzen bei über 40 Dollar. Naja, jetzt bin ich mal hier nur will die Armen Kalifornier gerne etwas unterstützen.

Da das Wetter immer noch diesig und Wolkig war, bin ich kurz entschlossen dem Highway 128 Richtung Landesinnere gefolgt. Nach 3 oder 4 Meilen hatte ich dann blauen Himmel und Sonnenschein. der Abstecher führte mich über Navarro und Boonville durch ein Wein Anbaugebiet. Mal eine angenehme Abwechslung in der Landschaft.

In Boonville gab es dann eine Kleinigkeit zum Mittag und über eine kleine Landstraße ging es von dort zurück zur Küste. Die Strasse war zwar teilweise etwas Holprig aber ansonsten wie für Motorradfahrer gemacht. Die müssen hier über ca. 35km vergessen habe wie eine gerade aussieht. Also extra gab es sozusagen praktisch keinen Verkehr. Mir sind auf der ganzen Strecke vielleicht ein halbes Dutzend Autos entgegen gekommen. In meine Richtung hatte ich einmal ein Auto vor mir. Der ist aber bei der ersten Möglichkeit zur Seite Gefahren und hat mich vorbei gelassen.

Höhe Manchester bin ich dann wieder auf den Highway 1 eingebogen und habe als nächstes das Point Arena Ligthouse besucht. Ein Leuchtturm mit angeschlossenen Museum. In dem kleinem Museum ist einiges zur Historie des Leuchtturms, der dortigen Schifffahrt sowie zur eingesetzten Technik im Leuchtturm über den Lauf der Zeit zu sehen. Als Schmankerln darf Mann dann die 145 Stufen auf den Leuchtturm erklimmen und den Rundblick genießen. Zumindest bei schönem Wetter muss der hervordrang sein. Aber euch heute hat sich der Ausblick gelohnt. Das ganze wird von zwei Freiwilligen Führern begleitet die noch einiges Erzählen. Was beide sehr gut gemacht haben. Auf alle Fälle hat sich der Besuch gelohnt.

Südlich von Point Arena zieht sich die Küste weiter nach Osten und das Wetter wurde nach und nach besser. Das könnte aber auch dem aufkommenden Wind geschuldet sein. auf alle Fälle gab es am Nachmittag dann wieder Sonnenschein. Dafür hat mir der Wind meine Cola beim Picknick geklaut. Einem posieren Effekt hat der Wind aber auf alle Fälle, der Pazifik sieht jetzt mehr nach Meer aus. Vorher war das Wasser teilweise so ruhig, dass Mann nur anhand der Größe auf einen Ozean schließen konnte.

Weiter Richtung Süden hat sich die Landschaft dann nach und nach verändert. Es gab weniger Wald Udo die Berge wurden etwas höher. Das ergab teilweise noch fantastischere Aussichten an der Küste. ganz nebenbei wurde auch der Highway 1 mal wieder zu einem Motorradfahrer Paradies.

Ab Bodega Bay machte die 1 dann einen Schwenk in Richtung Landesinnere. Hier gab es neben rundlichen Hügeln jede Menge Landwirtschaft, vor allem Kühe zu sehen.

Ein paar Meilen später ging es dann wieder an die Küste. Bzw. An eine lange Bucht nahmen’s Tomales Bay. kurz nach dem Ende der Bucht bin ich dann in Olema auf einem Campingplatz gelandet.

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