Nach einem kleinen Mini Frühstück habe ich heute zum Start einen kleinen Spaziergang durch die Redwoods gemacht. Gute zwei Stunden später gab es dann ein etwas Ausführlicheres Frühstück und danach habe ich Zelt abgebaut und gepackt.
Gegen 11:00 ging es dann weiter auf der 101. Erst noch ein bisschen durch den Wald und dann entlang der Küste nach bis Eureka. Die Strasse war größtenteils aus Freeway ausgebaut. Dadurch bin ich recht zügig voran gekommen. In Eureka wollte ich die Information aufsuchen. Nur leider hatte die auf einem Sonntag geschlossen. Ist halt noch nicht Saison. Daraufhin gab es dann einen Kaffee und eine Kleinigkeit zur Stärkung.
Ab Eureka verlief die 101 weiter im Landesinneren und es gab erstmal keine Küste mehr zu sehen. Die Landschaft hat zwischen flachen Bereichen mit Landwirtschaft und Bergen gewechselt. Es gab somit immer wieder was neues zu sehen.
Durch die nächsten beiden Redwood National Parks ging es dann über die „Avenue of the Giants“ und damit runter vom Freeway. Die Strasse schlängelt sich die Redwoods und man hat teilweise fast das Gefühl durch einen Tunnel zu fahren. Wo die Strasse durch dichten Wald kann man nur an kleinen hellen Flecken auf dem Boden erkennen, dass die Sonne scheint.
Zurück auf der 101 geht’s noch ein paar Meilen weiter bis Höhe Leggett der Abzweig auf den Highway 1 kommt. Damit heißt es nach mehreren schönen Tagen Abschied vom Highway 101. Ab jetzt folgt meine Route der Nummer 1.
Der Highway 1 hat sich auch gleich von seiner besten Seite gezeigt. Kurz nach dem Anfang kam gleich ein Schild „Achtung Kurven auf den nächsten 22 Meilen“. Die Strasse zeigte sich dann auch immer wieder von ihren besten Seite. Enge Kurven wechselten sich mit leicht geschwungenen Teilstücken ab. Gerade Strecken waren Mangelware. Das hat zwar den Geschwindigkeitsschnitt des Tages enorm nach unten gedrückt, aber verdammt viel Spass gemacht.
Zurück an der Küste war es Schlagartig vorbei mit Sonnenschein. Hier zogen vom Pazifik diesige Schwaden Landeinwärts. Leider in einer Höhe von nur ca. 50 Metern. So das ich mich teilweise gefühlt habe als fahre ich durch Wolken. Es regnet zwar nicht aber trotzdem wird alles was mit der Luft in Berührung kommt über kurz oder lang Nass. Ich würde ja fast behaupten hier sind über 100% Prozent Luftfeuchtigkeit, falls das geht.
Der erste Campingplatz den ich angesteuert habe wollte die Preise von letzter Nacht noch toppen, vierzig Dollar für einen Nacht. Beim zweiten hatte ich dann etwas mehr Glück und durfte für $25 mein Zelt aufbauen. Auf alle Fälle scheinen die Preise für Übernachtung hier in Kalifornien etwas höher zu sein wie ich es bisher gewohnt bin.


