Tag 89: Palmer nach Tiekel, oder zumindest in der Gegend

Gut erholt nach der Nacht im Motel, ging es heute morgen auf dem Highway 1 weiter nach Westen bis Glennallen. Die erste Hälfte der Strecke, bis zum Eureka Summit, ist eine der bisher schönsten Strecken ohne Küste hier in Alaska. Es gab Berge, Flüsse, Gletscher und weite Hochebene mit Seen. Nebenbei hatte die Strecke sogar mal einige Kurvige und somit Motorradfeundliche Abschnitte. Nach dem Pass gab es noch einen Blick auf einen Gletscher, ansonsten ging es größtenteils durch Wald. Bis man kurz vor Glennallen dann wieder einen Blick auf die Wrangell Mountains voraus hatte.

Auf der 1

Auf der 1

Der der Matanuska Gletscher

Die Hochebene vorm Eureka Pass

Dies habe ich aber erstmal links liegen gelassen und bin der 4 nach Süden zur Küste nach Valdez gefolgt. Die Strecke ging eine Weile durch das Tal am Copper River entlang, bis sie hoch in die Küstenberge geführt hat. Am Thompsn Pass gab es dann den ersten größeren Gletscher zu bestaunen und hinter dem Pass eine Fantastische Aussicht auf die Umliegenden Berge. Bevor es Bergab zur Küste ging.

Auf der 4

Auf der 4

Der Worthington Gletscher

Beim Thompson Pass

In Valdez gab es eine kleine Pause und dann ging es ca. Eine Stunde zurück nach Norden. Am ersten Campingplatz habe ich mich dann einquartiert. Hier gab es einen kleinen abgelegen Zeltplatz direkt am Fluss für mich. Und erfreulicher weise sogar eine Dusche. Eine einfache Holzhütten auf Paletten wo das Wasser ablaufen konnte. Aber immerhin mit warm Wasser.

Der Zeltplatz

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Tag 88: Houston nach Palmer

Heute ging es weiter über die 3 und später die 1 und 9 nach Süden. Über Anchorage nach Seward.

Die Gegend ab Houston war erstmal durch eine Ebene mit Wald gekennzeichnet. Auf halben Weg nach Anchorage kamen dann wieder die ersten Berge in Sicht. Die Gegend ist verglichen mit dem was ich bisher von Alaska gesehen habe geradezu dicht besiedelt. Hier merkt man den Einzugsbereich der Großstadt. 

Ein Stück nach Anchorage führte die Strasse dann direkt an der Küste entlang. Rechts der Pazifik und links die Berge. Das ganze bestimmte eine Stunde lang. Leider ist mir das Wetter hier oben an der Küste nicht allzu sehr zugetan. Die Berge versteckten sich mal wieder in sehr niedrig hängenden Wolken. Den Verkehr hier möchte ich eigentlich lieber vergessen. Sa waren heute bestimmt genauso viele Fahrzeuge wie in den letzten beiden Wochen zusammen. Plus, ein viertel davon Wohnmobile. Die an jeder Steigung und Kurve fast anhalten.

Höhe Portage ging der Seward Highway dann in die Berge und verließ den Pazifik. Zumindest für den Moment. Jetzt klärte sich das Wetter doch noch auf und bei Seward hatte ich dann größtenteils freien Blick auf die Schnee- bzw, Gletscherbedeckten Gipfel.

Auf dem Seward Highway

Auf dem Seward Highway

In Seward wieder am Pazifik angekommen gab es geräucherten Lachs zum Mittag bevor ich mich auf den Rückweg machte. Um hier länger zu verweilen war mir der Ort doch zu überlaufen. Es gab noch einen kleinen Abstecher zum Exit Gletscher. Dort konnte ich das Motorrad sogar mit etwas großzügigen Auslegen der Verkehrsregeln noch auf dem Parkplatz abbestellen. Die Autos standen bereits entlang der Zufahrtsstraße. Hier gibt es ein riesiges fantastisches Land und fast alle Touristen Zwängen sich auf drei oder vier Orte. Das verstehe wer wolle, ich nicht.

Der Exit Glacier

Es ging die gleiche Strecke wieder zurück. Nur diesmal mir guter Aussicht. Kurz hinter Eklunta bin ich dann auf den Old Glenn Highway abgebogen und bin dieser verkehrstechnisch doch erheblich angenehmeren Strecke bis Palmer gefolgt.

Auf dem Seward Highway

Auf dem Seward Highway

Da Palmer nicht zu den Touristenattraktionen gehört, habe ich mir hier mal wieder ein Motel gegönnt. Es ging inzwischen doch auf 9 Uhr zu und der nächste Campingplatz war noch in Stück entfernt. Außerdem hatte ich Hunger und beim Motel gab es direkt einen Chinesen. Ist doch mal ganz angenehm, frisch geduscht und in Jeans und T-Shirt beim Essen zu sitzen.

Ausblick vom Motel

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Tag 87: Cantwell nach Houston

Heute morgen ging es erstmal ein Stück zurück nach Norden. In den Denali National Park. Ich habe mir aber nur den Östlichen Teil etwas angeschaut. Die Fahrt mit Bus weiter in den Park hätte mir etwas zu lang geaudert.

Im Denali NP

Im Denali NP

Ein erster Blick auf den Mt McKinley

So gegen Mittag habe ich mich dann auf den weiteren Weg über die 3 nach Süden gemacht. Obwohl ich im laufe des Tages mehrere Aussichtspunkte mit Blick auf den Mount McKinley passiert habe, gab es aus keiner Richtung einen Wolken freien Blick. Da habe ich wohl einen der zwei von dreit Tagen erwischt wo sich der Berg versteckt. Immerhin konnte ich gut erkennen das er mit seinen 20320 Fuß die Gegend beherrscht. 

An der 3

Mt McKinley von Westen

Apropos Gegend, es gab heute jede Menge Berge zu sehen. Auch wenn die Strasse durchgehend in Tälern verläuft.  Auch die niedrigeren Berge bieten mit ihren Baum- und Schneefreien hängen fantastische Anblicke. 

Und von Süd-Westen

Auf der 3

In Houston habe ich mir dann eine Pizza gegönnt und mich auf dem fast leeren Campingplatz im Wald niedergelassen. Der war günstiger und ruhiger wie die überfüllten Plätze direkt an der Strasse.

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Tag 86: Fairbanks nach Cantwell

Der heutige Tag startete recht gemächlich. Ich musste erst um 10:00 Uhr in der Werkstatt sein und hatte dann nichts zu tun während dort die Reifen gewechselt wurden. 

Nachdem das Motorrad wieder startklar war bin ich zu einem frühen Mittag und dann endlich Richtung Süden aufgebrochen. Es ging über den Highway 3. Mal durch Berge mit Aussicht auf die Ebene und mal durch die selbige. War eine Angenehm Abwechslungsreiche Landschaft.

Blick auf die anscheinend unendliche Ebene

Und noch einer

In Healy gab es noch eine Kaffee- und Kuchenpause. Hier war dann auch schon zuerkennen, dass ich mich einem der Hauptattraktionen in Alaska nährte. Dem Denali Nationalpark. Die Meisten Motels und Hotels hatten bereits Ausgebucht auf ihren Schildern stehen. Ab Healy wurde es auch wieder Bergiger. Ich bin so Langsam im Alaska Range angekommen. Leider verstecken sie die Berge aber mal wieder in Wolken. Das Sonnige Wetter von heute morgen hat sich verabschiedet.

Auf der 3 beim Denali NP

Auf der 3 beim Denali NP

Im Nationalpark bin ich natürlich mal wieder zu spät angekommen. Die Info war bereits geschlossen und es gab auch keine freien Plätze mehr auf den Campingplätzen. Zumindest auf denen die mit eigenem Fahrzeug zu erreichen sind. Der größte Teil der Parkstrasse ist nur mit Bussen zu erreichen. Dies gilt auch für die meisten Campingplätze. Nur hätte ich auch den letzten Bus nicht mehr geschafft.

Somit ging es noch ein Stück weiter nach Süden bis Cantwell. Dort habe ich den letzten noch freien Zeltplatz bekommen. Zudem ist dies auch noch ein privater Campingplatz. Es gibt also Luxus pur. Waschräume, Duschen, etc..

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