Tag 93: Dawson City nach Eagle Plains

Nach einem Ausgiebigen Frühstück auf dem Campingplatz geht es erstmal ein Stück auf dem Highway 2 nach Westen. Nach knapp 30 Kilmotern kommt Dan der Bazweig auf den Dempster Highway. Diesem folge ich nach Norden. 

Beim Der Tombstone Park Info gibt es einen etwas längeren halt und ich schaue mir die dortige Ausstellung an. 

Im Tombstone Park

Am Dempster Highway

Landschaftlich gehört die heutige Fahrt eindeutig zu den Höhepunkten. Berge, Hochtäler mit Seen und Super Aussichten.

Das Tal des Peel River

Die Schotterpiste ist größtenteils in einem gutem Zustand. Nur der Teil durch die Eagle Plains ist etwas holprig. 

Im Ort Eagle Plains Quartiere ich mich dann auf dem Campingplatz ein. Der Ort hat 8 Einwohner, ein Motel mit Restaurant und Bar, einen Campingplatz und eine Autowerkstatt  mit Tankstelle. Ach ja, den Flugplatz nicht zu vergessen. Liegt halt auf halber Strecke auf dem Dempster Highway, 409km von Dawson, und ist damit ganz auf die Versorgung von Reisenden ausgerichtet.

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Tag 92: Chicken nach Dawson City

Heute stand eine relativ kurze Etappe auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück in Downtown Chicken ging es über den Top of the World Highway nach Osten. 

Die Schotterstraße ist auf alle Fälle ein Erlebnis. Es geht auf ca. 150 km immer auf bzw. hoch an den Bergen entlang. So das es es zumindest zu einer Seite immer eine Aussicht auf die umliegenden Berge gibt. Teilweise sogar zu beiden Seiten. Fotos können dem nicht gerecht werden.

Blick vom Top of the World Highway

Blick vom Top of the World Highway

Kurz vor Dawson City geht es dann hinab in Tal des Yukon River. Hier gab es mal wieder eins meiner Lieblingsschilder, 6% Gefälle auf den nächsten 14 Kilometern. Ok es ging nicht die ganze Zeit steil Bergab, aber immerhin Bergab.

Am Yukon hieß es dann warten auf die Fähre. Die sieht auf der anderen Seite fast wie Spielzeug aus. Der Fluss ist doch schon etwas größer.

Yukon mit Fähre

In Dawson bin ich dann etwas durch den Ort geläppert und habe mich bei der Info nach dem Dempster Highway erkundigt. Alles bestens, Strasse ist trocken und es gibt keine größeren Schäden oder ähnliches. Wettervorhersage für die nächsten Tage: Sonnig und Warm. Also noch etwas einkaufen, volltanken und alles für die Fahrt vorbereiten. Dann noch lecker Nudeln mit Krebsen essen und jeder über den Fluss zum Campingplatz.

Blick auf Dawson City

Blick auf den Yukon River

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Tag 91: Liberty Falls nach Chicken

Heute morgen hieß es erstmal Reservekanister raus und Sprit nachfüllen. Die nächste Tankstelle war noch gute 50 km entfernt und ich war bereits 430 km gefahren. Das währe Eng geworden und ich hatte keine Lust zwischendurch noch mal anzuhalten.

Mit aufgefülltem Tank ging es dann weiter über die 10 nach Westen. Raus aus der Sackgasse.

Auf der 10

Auf der 10

Am Ende der Strasse ging es weiter auf der 4 nach Norden. bis zum Abzweig auf die 1 nach Tok. Bei Tok ging es ein kurzes Sück über den Alaska Highway nach Osten und dann weiter auf der 5 nach Norden.

Auf der 1

Auf der 1

Landschaftlich war heute wieder alles dabei. Nicht enden wollende Täler mit Wald. Berge mit sauber Aussichten.

Auf der 5

Auf der 5

In Downtown Chicken, bestehend aus einem Haus, gab es dann was zu Essen und ich musste einsehen das es keinen großen Sinn macht weiter zu fahren. Die Grenze hätte in eineinhalb Stunden zu gemacht und es lagen noch 40 Meilen Schotter vor mir. Konnte klappen, musste aber nicht. Daher habe ich mir in Chicken einen Campingplatz gesucht und es mit gemütliche gemacht. Hatte nebenbei den Vorteil, dass ich mal bei Sonne meine Sachen etwas Lüften konnte. 

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Tag 90: Tiekel nach Liberty Falls Recreation Site (Nähe Chitina)

Heute morgen gab es beim Campingplatz im Restaurant ein Lecker Frühstück. Aber erste nachdem ich den Besitzer von seiner Indian weg locken konnte. Ok so eilig hatte ich es damit nicht. Musste mir die Maschine ja erstmal in ruhe anschauen. Eigentlich wollte er heute das Restaurant gar nicht aufmachen sonder lieber das Motorrad warten. Die Öffnungszeiten an der Tür besagen für Montag bis Mittwoch auch einfach „wenn du Glück hast“. So ist das hier halt, mitten im Nirgendwo. Auf alle Fälle habe ich mich noch nett mit ihm und seiner Frau unterhalten und bin somit erst recht spät gestartet.

Es ging weiter über die 4 zurück nach Norden. Kurz hinter Tonsina bin ich dann auf die 10 nach Westen  abgebogen. Die Strasse führte erstmal Schnurgerade hinab zum Copper River. Die Wrangell Mountains immer voraus. Ab dem Fluss wurde es dann etwas kurviger und ging wieder durch die Berge.  Bei Chitina endete dann der Asphalt und es ging über eine Schotterpiste weiter bis nach Kennicott. Meistens durch Wald und immer entlang der Berge.

Auf der 10

Auf der 10

Für die meisten ist in McCarthy das Ende der Strasse erreicht. Hier gibt es nur eine Fußgängerbrücke über den Fluss. Aber mehrere Einheimische sagten ich solle dort einfach rüber fahren. Die Brücke gehört schließlich zu einem State Highway und die Ranger vom National Park müssen nicht über alles bestimmen. Tatsächlich gibt es auch keine Verbotsschilder. Die Brücke ist nur sp eng gemacht das kein Auto drüber passt. Damit konnte ich mir den Shuttle Bus sparen und über die unterschiedlichen Reaktionen im alten Minendorf lachen. Einige waren begeistert und haben mich sofort angesprochen andere habe ich nur in meinem Rücken tuscheln gehört.

Warten auf den Gegenverkehr

Auf dem Weg nach Kennicott

Die alte Kupfermine liegt teilweise oberhalb von einem Gletscher. Der auf den ersten Blick nach einem Geröllfeld aussieht. Erst auf dem zweiten Blick ist zu erkennen, das dies Eis mit jeder Menge Dreck und Steinen drauf ist.

Das alte Minengebäude

Rechts der Ort, links der Gletscher

Mir war zwar von einer Kaffe Besitzerin ein kostfreier Campingplatz in der Nähe von McCarthy angeboten worden, ich habe mich aber entschieden die Sonne zu nutzen und bin bis kurz hinter Chitina zurück gefahren und habe mir eine kleinen Campingplatz direkt bei einem Wasserfall gesucht.

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