Von Seligman ging es heute morgen über die Rute 66 weiter Richtung Williams. Wenigstens zum Teil, da die 66 irgendwann mit der I40 zusammenlief. Somit ging ein Teil des Weges über die Interstate.
In Williams ging es dann erstmal einkaufen und dann gab es ein Lecker Steak mit Rührei zum Frühstück.
Williams nennt sich das Tor zum Grand Canyon. Was sie zum Teil auch sind. Da in Williams eine der beiden Zufahrtsstraßen zur Südseite des Grand Canyon startet. Zusätzlich geht von dort auch die Eisenbahn zum Grand Canyon Village. Eben dem Grand Canyon vermarkten sie auch noch die Route 66, die hier direkt durch den Ort verläuft. Dem entsprechend Touristen lästig ist der Ort aufgemacht.
Die gut 50 Meilen von dort zum Grand Canyon verliefen verhältnismäßig ereignislos. Mal abgesehen davon, dass ich der Bremsklotz auf der Strasse war. Bin halt bei erlaubten 65 Meilen nach Tacho nur ca. 115 Gefahren. Aber am Eingang des Parks habe ich die meisten wieder überholt. Da standen sie alle schön in den Schlangen zum Bezahlen und Thorsten hat seine Jahreskarte gezückt und hat die Schnellspur genutzt. Komischerweise fahren die meisten im Park grundsätzlich 5 bis 10 Meilen zu langsam. Ich muss es ja nicht verstehen.
Beim Grand Canyon ging es dann erstmal zu Info und zum ersten Aussichtspunkt. Ich muss sagen für ein Loch in der Erde ist der Anblick schon recht beeindruckend.
Da es inzwischen schon Gegen 1:00 Uhr zuging habe ich mich entschieden den Weg nach Hermits Rest zu gehen. Dort fahren auch die Touribusse und ich musste die Strecke somit nur einmal laufen.
Der Weg hat sich auf alle Fälle gelohnt. Der Canyon zeigte sich nach jeder Biegung von einer anderen Seite. Das können Fotos gar nicht wiedergeben.
Von Hermits Rest ging es dann zurück zum Ort und die letzten paar Meter zum Hopi Haus, wo ich geparkt hatte, zu Fuß.
Kurz vorm Hopi Haus gab es dann zum krönenden Abschluss noch ein Paar Condore zu bewundern. Einer hat richtig gehend eine Schau abgezogen. Ist von oben auf die Zuschauermenge zugeflogen um dann einen schönen Bogen genau auf Augenhöhe die Menschen Masse zu ziehen. Leider waren die Plätze in der ersten Reihe schon alle belegt. Daher konnte ich keine richtig guten Fotos machen.
Inzwischen war es bereits 7:00 Uhr durch und damit höchste Zeit einen Campingplatz aufzusuchen. Die Plätze im Grand Canyon National Park waren natürlich belegt. Daher musste ich 10 Meilen zurück nach Süden und damit das Zelt zum ersten mal im Dunkeln aufbauen.
Hier bin ich jetzt im Kaibab National Park auf dem Ten-X Campingplatz. Ein Platz mit minimal Ausstattung, Plumsklo und Ende.
Inzwischen wird es auch recht frisch und ich freue mich schon auf meinen Schlafsack.







