Der heutige Tag war geprägt von langen Etappen über Highways und Freeways durch meistens unendliche erscheinende Ebenen.
Gestartet bin ich mit einem Frühstück im gleichen Restaurant wo auch der gestrige Tag seinen Abschluss gefunden hat.
Dann ging es weiter über die 178. Nach ca. 25 Meilen habe ich die Grenze nach Nevada Überquert. Sofort zu merken an den riesigen Reklametafeln am Rand des Highways vor dem nächsten Ort. In Kalifornien war diese Art der Werbung auf meinen Strecken bisher eher selten anzutreffen und wenn dann nicht in diesen Ausmaßen.
Als nächstes viel der Preis an den Tankstellen auf. War es in der Umgebung rund um Death Valley noch um die $5,50 gewesen waren es jetzt in Pahrump, nicht mal Meilen 30 Meilen weiter, nur noch $3,50. Ansonsten wirkte Pharump auf mich wie ein Flickwerk. Da eine Wohnsiedlung dann wieder Wüste, dann ein paar Firmen und wieder von vorne. Selbst im Ortskern lagen teilweise mal eben 500m Wüste zwischen den Geschäften.
Über Pahrump ging es weiter auf der 160 nach Las Vegas. Größtenteils durch flache Wüste. Nur an den Joshua Trees war zu erkennen, das die Landschaft zwar Flach aber doch auf einer Gewissen Höhe lag.
Ein bisschen Abwechslung gab es in Form eines kleinen Gebirges kurz vor Las Vegas.
In Las Vegas wollte ich als erste die Info ansteuern. Leider war diese selbst in einer so großen Stadt auf einem Sonntag geschlossen.
Daraufhin ging es nach Downtown auf eine Kaffee. Auf dem Weg aus der Stadt raus bin ich dann über den Las Vegas Boulevard Gefahren und habe einmal an den ganzen Casinos vorbeigeschaut. Macht ja schon irgendwie Eindruck was die hier so alles gebaut haben. Auf alle Fälle ist es laut und bunt.
Weiter ging es über den Freeway 93 in Richtung Süden. Ein kleiner Stop am Lake Mead und eine Fahrt über den Hoover Dam boten dann noch etwas Abwechslung.
Dann waren gute 70 Meilen Freeway angesagt, bis Kingman. Der Freeway läuft fast Schnur gerade durch die Wüste. Mit dem Überqueren des Colorado River habe ich dann Nevada schon wieder verlassen und war in Arizona.
In Kingman gab es bei D’z Route 66 Diner eine Salat mit Hühnchen als Zwischenmahlzeit. Wie am Namen des Restaurants zu erkennen bin ich somit auf der Route 66 angekommen und ab Kingman zumindest eine Teilstück davon Gefahren.
In Kingman hatte sogar die Info am Sonntag geöffnet. Somit konnte ich mich mit einer etwas Deteilierteren Straßenkarte und ein paar Tipps versorgen. Dort bin ich noch auf zwei Deutsche getroffen die gerade ihre Route 66 Tour machen.
Überhaupt waren in den letzten Tagen sehr viel Deutsche unterwegs. Allerdings nur an den Haupt Touristen Attraktionen.
Von Kingman ging es dann über die Route 66 nach Osten. Über Peach Springs nach Seligman. Die Strasse war ähnlich gradlinig wie der Freeway vorher. Allerdings hat sich die Vegetation inzwischen etwas geändert. Es sieht jetzt mehr wie Prairie aus, immer wieder mit Büschen und Bäumen durchsetzt. So verlief der Großteil der 66 durch Weideland mir Rindern und Pferden drauf.
In Seligman sah ich dann das Schild „Historic Route 66 Motel“. Da konnte ich nicht widerstehen. Wenn ich schon nur einen kleinen Teil der 66 fahre, dann wenigsten in dem Historic Route 66 Motel übernachten. Da der Preis auch in meinem Rahmen lag war alles klar.
Als Stärkung zur Nacht gab es dann im Roadkill ein kleines Steak mit Salat und Ofenkartoffel.








Hallo Thorsten wir hatten gestern einen netten Tag , das Wetter war nicht so gut aber kein Regen , der Grill stand auf den Hof , das essen war im Wohnzimmer, es warn alle bei bester Stimmung, die nächste Grillpartie findet bei Peter in Lüneburg, statt, einen
Gruß von alle, und hab weiterhin eine gute fahrt,
gruß deine Eltern
Das freut mich zu lesen.
Schönen Gruß zurück, soweit Du sie triffst oder sprichst.
Gruß
Thorsten