Das war heute ein länger und anstrengender Tag.
Nach einem kleinen Frühstück ging es als erstes zur Tankstelle. Kurz nach 8:00 Uhr von dort dann Richtung Death Valley. Über die 178 vorbei an Trona und ein Park anderen Orten, die größtenteils ausgestorben wirken. Hier haben anscheinend mal erheblich mehr Leute in den beiden Mineral Werken gearbeitet. Heute machten die Orte einen sehr verlassenen und teilweise zerfallenen Eindruck. ist wohl das was man hier eine „Living Ghost Town“ nennt.
Im Panamint Valley habe ich dann den Abzweig Richtung Wildrose genommen. Eine kleine Nebenstraße die sich hoch in das Panamint Gebirge schlängelt. Der Südliche Teil der Strasse wird anscheinend nicht viel genutzt und gewartet. Hier fehlte an der einen oder anderen Stelle der Asphalt. Ab Wildrose Richtung Norden war die Strasse dann in erheblich besseren Zustand. Irgendwann ein paar Meilen nördlich von Wildrose ging es dann auf einen kleine Schotterstraße vorbei an einer alten Goldmine zum Aguereberry Point. Von Dort gab es einen ersten beeindruckenden Blick auf das eigentlich Tal und vor allem auf die Umliegenden Berge. In eine Richtung konnte Mann sogar die Spitzen zweier mit Schnee bedeckter Berge erkennen.
Die 10 Meilen Schotterpiste waren allerdings eine kleine Herausforderung. Wenn nicht Eng und Winkelig dann fast durchgängig Waschbrett. Wenn irgend etwas am Motorrad nicht richtig fest war, hätte ich es auf dem Weg unter Garantie verloren bzw. Bemerkt.
Sowieso waren für mich heute die Berge rund um das Death Valley der eigentliche Höhepunkt. Das Tal selber hat aus meinen Augen erstmal nicht viel zu bieten. Ist Aufgrund seine geografischen Lage der Zugpunkt und Namensgeber für den National Park.
Die Berge sind aber fantastisch. Mal Wüstenartig mit Gestrüpp, mal Kahl mit Sand oder Felsen in unterschiedlichsten Farben. Zwischendurch gibt es dann immer wieder eine Stelle wo es Grün ist und vereinzelte Bäume wachsen.
Absolut sehenswert ist auch der nördliche Teil vom Panamint Valley. Der Bereich um Panamint Springs. Dank es eines Tipps den ich in den letzten Tagen bekommen hatte, war ich noch den kleinen Abstecher Richtung Westen Gefahren. Der Anblick rund um die 190 westlich von Panamint war mit ein Höhepunkt des Tages. Mal ganz abgesehen davonlasst der Pass auch richtig Spaß mit dem Motorrad gemacht hat.
Zurück vom Pass gab es in Panamint Springs eine kleine Stärkung zum Mittag. danach ging es weiter ins eigentlich Death Valley.
Von den Temperaturen Scheine ich noch Glück gehabt zu haben. Zumindest habe ich gemerkt das ich geschwitzt habe und es ist nicht alles sofort wieder verdunstet. Trotzdem habe ich das Visir am Helm freiwillig geschlossen. Mit offenem Visir hatte ich das Gefühlt mir hält jemand ihnen Fön vor’s Gesicht.
Im bzw. Um das Death Valley gab es dann die bekannten Touristen anlaufpunkte. Sanddünen, Zabriskie Point, Dantes View und Badwater, den tiefsten Punkt in Nordamerika. nebenbei bin ich noch den Artist Loop Gefahren und habe mir die bunten Felsen angeschaut.
In Badwater musste ich dann überlegen wie es mit Übernachtung aussieht. Es war mittlerer Weile 19:00 Uhr geworden. Entweder zurück und Campingplatz in Fernande Creek oder weiter und schauen was kommt.
Ich habe mich entschieden weiterzufahren. Die 178 Richtung Süden durch das Death Valle und Dan weiter Richtung Las Vegas
In Shoshone hatte ich die Wahl Campingplatz für $45 und Zelt im Dunkeln aufbauen oder Motel für $75 Dollar aber dafür mit Pool. Der Pool hat nach dem Tag Wüstenhitze den Ausschlag gegeben. Nur schnell Motorrad abladen, umziehen und ab in den Pool. Erstmal ’ne viertel Stunde abkühlen.
Jetzt Sitz ich gegenüber im Crowbar Café und genieße mein Abendbrot.










