Tag 17: Maricopa nach Ridgcrest

Der Tag begann heute recht flott bei blauem Himmel und Sonnenschein. Dank Motel ging das packen doch erheblich schneller wie auf einem Campingplatz.

Da das heutige Wetter eine gute Sicht versprach bin ich als erstes ein paar Meilen auf der Strecke von gestern zurück gefahren. Ich hatte gestern schon eine Toole Aussicht bei der Fahrt aus den Bergen auf das San Joaquín Valley. Im Gegensatz zu gestern Abend sollte ich heute morgen nicht gegen die Sonne Schielen müssen. Leider kommt der Anblick auf Fotos nicht so richtig zur Geltung.

Nachdem ein zwei Fotos gemacht hatte ging es weiter Eichtung Norden über die 33 nach Taft. Die Gegend zwischen Maricopa und Taft ist Öde und gekiekt mit Ölförderpumpen. In Taft gab s dann ein Omelett zum Frühstück. Das Restaurant griff das Thema Ölförderung weiter auf. Es hingen alte Schilder an den Wänden neben Gemälden die die Unterschiedlichen Zeiten bzw. Techniken der Ölförderung darstellten.

Nun hieß schön gerade aus durch die Ebene und dabei nicht einschlafen. Über die 119, I5, 223 und 184 habe ich Bakersfield südlich umfahren und mir die Landwirtschaft mir den großen Feldern und die Massen Kuhhaltung angesehen.

Östlich von Bakersfield ging es auf die 178 und damit wieder in die Berge. Erstaunlich fand ich den Übergang. Die Berge Rücken immer näher während ich noch durch ebenes Land Fähre. Fast Schlagartig geht es dann zwischen den Bergen in das Tal des Kern Rivers. Der Übergang kommt mir wahrscheinlich deshalb so krass vor, weil das Tal doch recht schmal und felsig ist. Zwar noch nicht ganz als Schlucht zu bezeichnen aber nah dran.

Durch diese Tal, immer entlang des Flusses, schlängelte sich die Strasse langsam aber sicher in die Sierra Nevada. Durch eine trockenen schon fast Wüsten ähnliche Landschaft. Grün gab es nur entlang des Flusses oder weiter oben in den Bergen.

Am Lake Isabella habe ich dann einen Abstecher Richtung Norden gemacht. Ein Tipp den ich beim Tabak kaufen bekommen hatte führte mich zum Trail of 100 Giants. Übrigens hat das Käufen von einer Packung Tabak ca. 1h gedauert. Sowohl der Ladeninhaber wie die beiden anderen Kunden hatten viel Zeit zum Klönen.

Knapp 30 Minuten nördlich von Kernville gab es mal wieder diesen krassen Wechsel in Landschaft und Klima die mich hier immer wieder faszinieren. Eben noch in Bergen mit nicht viel mehr wie Gras und Büschen unterwegs, geht’s über einen Pass und es Entwickelt sich langsam aber sicher ein Wald. 5 Kurven später Fähre ich sich dichten Kiefernwald.

Beim Trail of 100 Giants handelt s sich mal wieder um große Bäume. Diesmal eine etwas andere Art der Sequoia. Auf dem Trail begegne ich anderen Motorradfahren und der Spaziergang wird durch eine Nette Unterhaltung ergänzt. Was allerdings auch dazu führt das die Ründe erheblich länger dauert wie eigentlich erforderlich.

Wieder zurück am Lake Isabella nehme ich diesmal die Strasse entlang der Ostseite vom See. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass ich nicht mehr im hellen bis zu den Campingplätzen Death Valley National Park komme. Bleiben zwei Möglichkeiten, entweder hier am See einen Campingplatz aufsuchen oder bis Ridgecrest und dort ein Motel suchen.

Lange musste ich nicht überlegen. Es ging weiter nach Ridgecrest. Damit habe ich morgen eine Stunde mehr für das Death Valley.

Der Weg runter aus der Sierra Nevada gab wieder einen Fantastischen Blick auf das Tal und damit dem Beginn der Mojave Wüste.

Vorteil von einem Motel, ich bin im Ort und sitze jetzt gerade im Restaurant und hole das heute Ausgefallenen Mittag nach.

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