Der Tag starte bei bestem Wetter mit einem kleinen Frühstück im Motel bei freiem Blick auf den Pazifik.
Eigentlich war ich ja früh aufgestanden um rechtzeitig unterwegs zu sein. Eine kleine Unterhaltung mit Motel Nachbarn hat den guten Ansatz aber zu nichte gemacht.
Von Port Orford ging es die 101 weiter Richtung Süden. Am Anfang wieder nette bergige Bereiche mit immer wieder super Ausblick auf den Pazifik. Kurz vor Brookings wurde es dann wieder flacher mit Sanddünen und Wiesen.
In Brookings gab es dann etwas verspätet ein Omelett zum zweiten Frühstück, oder war es doch schon Mittag?
Kurz hinter Brookings bin ich bei strahlendem Sonnenschein in Kalifornien angekommen. Erster Unterschied, die 101 wurde zum Freeway. Damit ging es recht zügig nach Crescent City. In Crescent City habe ich die Info für die Redwood National Parks aufgesucht und mir die Tipps für den Tag geholt.
Erste Empfehlung der jungen Dame war ein Waldweg durch den Jedediah Smith Redwoods State Park. Hier darf man doch tatsächlich quer durch den Park fahren. Wer einen normalen PKW hat sollte allerdings keine Angst um sein Auto haben. Es gab doch ein paar holprige stellen inklusive Wasserloch, etc.. Der Anblick der großen Bäume war aber fantastisch.
Nach der Runde ging es weiter zum Mysterie Tree Park. Die Gondelfahrt durch den Wald und die Schnitzerei Ausstellung in Überlebensgröße habe ich mir allerdings erspart. Der Gang durch das kleine Museum war allerdings einen Stop Wert. Hier werden alle möglichen Sachen der Indianer Ausgestellt. Aufgefeilt nach Gebiet und Stamm. Neben Kleidung und aller möglichen Sachen für den täglichen Gebrauch wird auch etwas zur Historie der Indianer mit Ankunft der Weißen und deren Entwicklung Ausgestellt.
Im nächsten Streckenabschnitt ging es über die alte 101 durch den Prairie Creek Redwoods State Park und dann auf einer Nebenstrecke zum Fern Canyon. Wobei Nebenstrasse etwas übertrieben ist. Feldweg mit kleinen Fuhrten trifft es besser. Der Canyon ist von seiner Größe nichts besonderes, bietet aber einen schönen Anblick da die Wände komplett mit Moos und anderem bewachsen sind. Es ist also alles Grün um einen herum. Das der Rundweg als Wanderweg in den Karten eingezeichnet ist, scheint mir etwas übertrieben. Den Weg gibt es nur zum Anfang und Ende der Schlucht. In der Schlucht selber muss sich jeder seinen Weg suchen. Das heißt nasse Füße und/oder über umgestürzte Bäume klettern.
Vom Fern Canyon ging es ein Stück zurück zum Campingplatz. Unterwegs habe ich nochmal angehalten um eine Herde Hirsche zu Fotografieren. Daraus ist leider nichts geworden. Gab eine nette Unterhaltung mit zwei anderen Bikern und eine drei viertel Stunde später waren fast alle Hirsche verschwunden.
Immerhin war ich noch rechtzeitig auf dem Campingplatz um mein Zelt im hellen aufzubauen.
Aber die spinnen hier in Kalifornien, 35 Dollar für den Campingplatz. Im Olympic Park waren ähnlich Ausgestattete Plätze bei 14 Dollar.




Willkommen in California wo alles ein bissl teurer ist. 35$ haben wir ja teilweise schon 2000 bezahlt, allerdings mit Wohnmobil. Die staatlichen sind deutlich günstiger und oft sehr schön gelegen. Dafür gibt es außer ein paar Holztische, ein Grill und ein Kasten wo man sein Geld selber einwerfen muss auch nicht viel.
Gruß,
Oliver
Danke für den Tipp, Allerdings hatte ich in Elk Prairie einen stattlichen für $35.
Außerdem muss erstmal einer zur richtigen Zeit auf dem Weg liegen. 🙂
Gruß aus dem sonnigen Kalifornien
Thorsten