Am morgen gab’s bei Geo noch ein gemeinsames Frühstück. Dann sind wir beide aufgebrochen. Er zu einer Verabredung mit einem bekannten und bei mir ging es weiter auf der Tour.
Weiter heißt in diesem fall, Richtung Noden über die 49. Die 49 führt durch die Goldgräber Gegend. Hier sind immer noch viele Orte die an den Wilden Westen und die Zeit des Goldrausches erinnern.
Erster Stopp war beim Empire Mine Historic State Park. Eine der größeren Goldminen in dieser Gegend. Die Mine war immerhin für gut 100 Jahre in Betrieb und die Bergarbeiter haben über 300 Meilen Stollen in den Berg getrieben. Als die Mine Mitte des letzten Jahrhunderts geschlossen wurde hat der Staat Californien das gesamte Gelende aufgekauft und in ein Museum verwandelt. Es gab auch wieder ein paar „Living Historie“ Vorführungen. Unter anderem in der Schmiede wo einFreiwilliger Unterstützer vom Park auf die alte Weise mit Kohlenfeuer und Hammer geschmiedet und dabei alles erklärt hat.
Als nächstes habe ich mich ein bisschen im benachbarten Nevada City umgesehen. Einem der alten Orte mit erhaltener Innenstadt.
Kurz nach Nevada City bog die 49 Richtung Westen ab und es ging wider in die Berge. Bei Bassetts Station habe ich dem Moped und mir etwas Stärkung gegönnt. Währenddessen habe ich von Angestellten noch ein paar Tipps für die Gegend bekommen. Einem davon bin ich dann auch gefolgt.
So ging es weiter Richtung Norden auf dem Gold Lake Highway zum Lake Basin Campingplatz. Hier habe ich mein Zelt aufgebaut und bin dann dem empfohlenen Wanderweg zum Long Lake gewandert.
Der Wanderweg war eine etwas andere Kategorie wie ich bisher gewohnt war. Es gab Steile Anstiege mit Geröll, klettern über Mini Bäche, etc.. Es hat sich aber auf alle Fälle gelohnt. Auch wenn es bereits etwas spät war um die komplette Ründe um den See zu gehen.
Zurück auf dem Campingplatz bin ich erstmal in der vorbeifließenden Bach und habe mir den Schweiß abgewaschen. Danach gab es eine Kleinigkeit zum Abendessen.










