Tag 15: Portola Redwood State Park nach San Simeon

Nachdem ich heute etwas länger geschlafen habe, gab es auf dem Campingplatz nur kurz einen Kaffee und Müsliriegel als Start in den Tag.

Dann ging es die Landatrasse zurück zum Highway 35, auch Skyline Boulevard. diesen Beinamen verdient sichere Strasse zurecht. Die Strasse bietet immer wieder fantastische Aussichten. Zur einen Seite auf die Dan Francisco Bay und zur anderen Seite auf die Küstenberge.

In Alices Restaurant gab es dann ein vernünftiges Frühstück. Für 11:00 Uhr morgens, mitten im nirgendwo,  war hier richtig Betrieb. Mindestens 5 Biker und ca. 10 weitere Gäste.

Danach ging es den Skyline Boulevard weiter bis um Abzweig auf Highway 9 und zurück Richtung Küste. Zwischendurch habe ich noch einen kleine Nebenstraße durch, mal wieder, eine Redwood Park genommen. Vorfällen der Highway 9 machte mächtig Laune. Eine perfekt ausgebaute und kurvige Strasse durch die Berge. Die Strasse durch die Redwoods war Landschaft oder besser Waldlich sehr schön. Aber Anstrengend zu fahren, da sehr Enge kehren und sehr unübersichtlich.

In Santa Cruz ging es dann wieder weiter auf den Highway 1. Dieser war hier erstmal wieder als Freeway ausgebaut und verlief hauptsächlich durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Das ganze mit entsprechend dichtem Verkehr.

Nächster Halt war, oder besser sollte sein, Monterey. Den Schilder zur Fischersmanns Warf und nach Downtown folgend wollte ich mir in Downtown eine Kleinigkeit zum Mittag gönnen. Parkplatz gefunden wie vorgeschrieben Rückwärts zum Bürgersteig eingeparkt und noch während ich meinen Helm Absetze kommt eine Politesse vorbei und macht mich darauf Aufmerksam, dass ich auf einem Auto Parkplatz stehe. Da Frage ich wo das Problem sei. Ob nun ein Auto oder ein Motorradfahrer die Gebühren bezahlt macht doch keinen Unterschied. Aber nein, die Motorradparkplätze sind zwei Blocks weiter, bleibt sie bei Ihrer Meinung. Da ich keine Lust hatte alles wegzuschließen bin ich halt weitergefahren und habe mir im Ortsteil Seaside meinen Imbiss gegönnt.

Dann sollte es auf den Bekannten 17-Mile Drive gehen. Ich wollte auch die Gebühren bezahlen, aber Pustekuchen, keine Motorradfahrer zugelassen. Naja, wenn sie mein Geld nicht wollen, dann geht’s halt weiter den Highway 1 entlang der Küste. Da sind wohl in letzter Zeit zu viele Harleys durchgedonnert.

Der Highway 1 zeigt sich dann ab ca. Big Sur von seiner schönsten Seite zeigt. Die Landschaft hat sich inzwischen stark verändert. Kaum noch Bäume, meistens nur Gras oder niedriges Buschwerk. Somit zeigen sich „gefühlt“ kahle Hügel und viel Küste die immer mehr zur Steilküste wird.

Die Ortschaften durch die ich für den Rest des Tages fahre lassen sich an einer Hand abzählen. Und ich bin noch ein paar Stunden Unterwegs.

Leider war die schön geschwungene und teilweise mit Engen Kehre Versehen Strasse Fahrtechnich nicht nutzbar. Die meiste Zeit bin ich im 5ten Gang mit 60 bis 70 km/h vor mich hingerollt und musste in den engen Kurven sogar Lenken. Die in diesem Gebiet doch recht stark vertretenen Touristen machten ein normales Reisen unmöglich. Zumal es ja auch zuviel gefordert währe neben der Landschaft noch die Fahrspuren wahrzunehmen, die extra für langsame Fahrzeuge entlang der Strasse eingerichtet sind.

 

Die State Parks auf meiner Liste habe ich zwar alle angefahren bin aber nirgends rein. Ansonsten hätte ich heute $60 alleine für Eintritt bzw. Parkgebühren gezahlt.

Gegen 7Uhr wollte ich dann den ersten Campingplatz im Los Padres National Forest anfahren. Aber Fehlanzeige, alles belegt. Egal, kommen ja noch zwei. Aber auch diese waren voll. Damit hieß es dann weiterfahren und schauen, wann die nächste Übernachtungsmöglichkeit kommt. Das war dann ca. 1h  später. Ein Vorteil hatte das ganze aber, ab ca. 7 Uhr wurde die Strasse doch recht leer und ich konnte endlich meinen gewohnten Stiel fahren.

San Simeon scheint fast nur aus Hotels und Motels zu bestehen. Zumindest soweit ich es im Dunkeln erkennen konnte. Zumindest Reit sich hier eins ans andere. zum Glück sind auch „billig“ Ketten vertreten. Somit bin ich jetzt im Motel 6 abgestiegen und zahle gerade mal $8 mehr wie auf den Privaten Campingplätzen.

Eine lustige Begegnung hatte ich noch zwischen durch beim Tanken. Da konnte eine Frau doch gar nicht fassen, dass ich mein eigenes Motorrad mit gebracht hatte. Da wird es jetzt ein Familienalbum mit Bild von Thorsten, Motorrad und den Töchtern geben. Natürlich mit Nummernschild sichtbar.

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