Der Tag startete heute ziemlich relaxed. Allerdings mit dem laut einheimischen typischen Wetter für diese Jahreszeit. Wolkig, Diesig, Kalt und hohe Luftfeuchtigkeit. Dies hielt leider den Tag über an. Aber zumindest blieb es trocken.
Erster Stepp war heute der Yaquina Head, inklusive Leuchtturm. Leuchttürme sind hier an der Küste im allgemeinen ein guter Anlaufpunkt. Sie stehen praktisch immer an erhöhten Stellen die gleichzeitig etwas weiter ins Meer ragen wie die Umgebung. Dadurch bietet sich fast immer ein sehr guter Blick über die Umgebende Küste.
Yaquina Head ist Nationalpark und damit entsprechend mit Besucherzentrum, Beratung etc. Ausgestattet. Was ich absolut hervorragend fand, waren die zwei Ranger die unten am Strand bei Ebbe Erklärten was hier alles zu sehen war. Ich muss allerdings eingestehen, da war ich mit meinem Englisch ziemlich am Ende. Nichts desto trotz habe ich mich hier eine Weile aufgehalten und die Scharen an Vögeln beobachtet und den Seehunden beim teilweise sehr verspielt wirkenden Schwimmen zu geschaut.
Weiter ging es nach zum Cape Perputa Viewpoint. Mal ohne Leuchtturm aber trotzdem ein fantastischer Ausblick.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Ein paar Meilen später kamen jetzt Hecate Head, diesmal wieder mit Leuchtturm und dann die Sea Lion Caves.
Am Hecate Head gab erstmal wieder Vögel zu beobachten. Hier haben freiwillige Unterstützt und einiges erklärt sowie Ferngläser bereitgestellt.
Ein Sea Lion Caves ist dagegen eine Private Kommerzielle Veranstaltung. Per Fahrstuhl kann man in eine relativ große Höhle hinunterfahren wo sich einige Seelöwen tummeln. Um diese Jahreszeit war die Höle aber fast komplett verlassen. Dafür lagen die Seelöwen auf einer Felsbank am Meer bzw. Waren im Wasser Unterwegs. Aber auch für diesen Fall war eine Perfekt angelegte Aussichtsplattform vorhanden. Auf alle Fälle hat sich der Eintritt gelohnt. So eine Menge auf einen Haufen haben ich bisher nicht gesehen. Und die haben einen Krach gemacht, nicht zu beschreiben. Um euch das ganze etwas näher zubringen habe ich mich heute mal als Filmer versucht. mal schauen ob ich die Videos hier hoch bekomme.
Heute gab es auch den bisher schönsten Teil der 101. Von Yachats bis kurz vor Florence. Hier windet sich die Strasse direkt am Pazifik entlang und bietet immer wieder Super Ausblicke.
Kurz nach den Sea Lion Caves ging es dann in die Gegend der Oregon Dunes. Da mich die Sanddünen nicht wirklich interessieren habe ich nach einem seht späten Mittag in Florence versucht noch etwas Stecke zu machen. Heute gab es zur Abwechslung mal wieder Fleisch, Leber mit Zwiebeln und Stampfkartoffeln. Bei den Dünen habe ich nur einen kurzen Fotostop gemacht.
Die etwas späte Suche nach einem Campingplatz hat mich dann zum ersten mal imStich gelassen. Die Campingplätze waren praktisch rein für Wohnwagen/Mobile ausgelegt. Ich hätte mein Zelt auf Schotter aufbauen müssen und eine Dusche hat es auch nicht gegeben. Da es während der letzten Stunde fährt aber doch recht kalt geworden war, wollte ich auf etwas Wärme, zumindest in Form einer warmen Dusche nicht verzichten. Am Ende bin ich dann im Battle Rock Motel in Port Orford gelandet.





