Da die Mücken auch am morgen noch da waren, habe ich heute nur schnell gepackt und mich auf den Weg gemacht.
Es ging weiter über die 35 nach Norden und irgendwann auf die 697 nach Westen über La Crete nach Fort Vermillion. Diesmal ging es mit einer Fähre über den Peace River. Der sich inzwischen zu einem richtig breiten Fluss entwickelt hat.
Von Fort Vermillion ging es über die 88 und 58 wieder noch Westen und in High Level nach einer Pause und was zu Essen weiter über die 35 nach Norden. Gegenüber der 35 ging der Abstecher fast ausschließlich durch Farmland. Mal eine Abwechslung zu Wald und Sumpf.
Direkt nach der Grenze zu den Northwest Territories habe ich an der Touristeninfo gehalten und wurde prompt von einem riesigen Schwarm Pferdefliegen, Eintagsfliegen und Mücken begrüßt. Das kommt davon, wenn man durch eine angehend fährt in der sich Wald und Sumpf abwechseln.
Inzwischen habe ich gelernt: Anhalten sofort Absteigen und ca. 3 bis 4 Meter Abstand vom Motorrad gewinnen und halten. Dann sammeln sich die Insekten bei der größeren Hitzequelle, dem Motorrad. Ich selber werde dann halbwegs in Ruhe gelassen.
Die Auskunft war nicht besonders ergiebig. Das Mädel war zwar nett, hatte aber selber anscheinend noch nicht besonders viel vom Land gesehen. Immerhin gab es Kaffee und das Haus war Fliegenfrei.
Also ging es noch ein Stück weiter bis zum Twin Falls Campingplatz. Dieser war sogar fast frei von Pferdefliegen und auch die Mücken hielten sich in grenzen. Super fand ich das 2×2 Meter große Holzplateau für das Zelt. War mal eine nette Abwechslung zum Waldboden.



