Der Morgen startete gemütlich mit einem gemeinsamen Kaffee und klönen mit den beiden von gestern Abend. Dadurch bin ich heute etwas später aufgebrochen.
Es ging heute weiter über die 2. Erst nach Norden später bog die Strasse nach Osten ab. Es gab Größtenteils Farmland bzw. Prairie zu sehen. Zwischendurch mal ein Fluss, der fast immer ein mehr oder weniger breites Tal in die Landschaft gegraben hat. Am Auffälligsten der Peace River. Der doch schöneres größer ist und mir auf der weiteren Fahrt noch ein paar mal begegnen soll.
Kurz vor Grimshaw ging es dann auf Nebenstraßen in das Tal des Peace River und an diesem entlang zum Ort Peace River. Unterwegs Bot sich eine der Historischen Stellen mit Bänken am Fluss als Pause an. Diese „Historic Sites“ sind in Kanada des Öfteren zu finden. Sie markieren wichtige Punkte in der Kanadischen Geschichte. Meist von den ersten Abenteuern die Wege in den Westen gesucht haben. Es gibt dann mehr oder weniger Ausführliche Tafeln mit Geschichtsunterricht.
Ich hatte aber noch etwas mehr Glück. Das Museum von Peace River veranstaltet im Sommer an diesen Stellen kleine Ausstellungen inklusive Mitarbeiterin die die Geschichte um den Ort etwas ausführlicher erklärt. Und ich war genau am richtigen Tag am richtigen Ort. Somit habe ich etwas Geschichtsunterricht bekommen und nebenbei noch ein paar gute Tipps für meine weitere Planung.
Damit nicht genug, es kämen auch noch zwei Motorradfahrer aus der Gegend vorbei. Somit konnte ich auch noch die einzige richtig kurvige Strasse der Gegend in den Nachmittag mit Einbauen.
Frisch mit Informationen gefüllt ging es nach der Empfehlung über Nebenstraßen weiter und bei Peace River auf die 2. Diesmal nach Westen bis zur 35. Dieser bin ich dann nach Norden gefolgt.
Bei Dixonville stand ein Hinweisschild für ein Geschäft mit Kaffee. Ein Kaffee und eine Kleinigkeit zu knabbern konnte nicht Schaden. Also ab in den Ort mit immerhin gut 200 Einwohnern. In dem Tante Emma Laden mit immerhin zwei ca 5 Meter langen Regal Reihen plus Waschsalon und einem 8ter Tisch für Gäste habe ich mich dann länger aufgehalten wie geplant.
Nachdem ich mich mit meinem Kaffee zu den Einwohnern gesetzt hatte kam auch sofort ein Gespräch auf. Ich habe mir aus der reichlichen Essenauswahl, Tomatensuppe und/oder Bürger und/oder Pommes, dann noch eine Suppe bestellt. Während dessen kamen weitere Gäste tranken einen Kaffe haben sich etwas unterhalten.
Danach ging es noch ein Stück weiter auf den Campingplatz bei Twin Lakes. Hier habe ich dann die zweite Eigenschaft des Nordens kennengelernt. Mücken in nicht zählbarer Anzahl. Ich war richtig froh wie ein Parkmitarbeiter mit Feuerholz vorbei kam. Somit konnte ich doch noch etwas draußen sitzen und musste nicht den Abend im Zelt hocken.
Landschaftlich ging die 35 fast komplett durch Wald mit etwas Farmland dazwischen. Der Wald wechselte zwischen Mischwald und Birkenheinen.


